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Rückblick


Ausstellungen 2011

Icelandscapes - Ein nordischer Bilderzyklus

6. Oktober bis 20. November 2011

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 5. Oktober 2011 um 17.30 Uhr

„Icelandscapes – Ein nordischer Bilderzyklus“ zeigt ausgesuchte Arbeiten des Fuldaer Fotografen Michael Gutsche. Die Ausstellung ist eine Retrospektive auf 20 Jahre fotokünstlerische Auseinandersetzung mit einer der außergewöhnlichsten Landschaften unserer Erde. Die Fotoarbeiten gehen mit großer Sensibilität auf Island ein. Die impressionistische Bildsprache des Künstlers fängt die karge nordische Stimmung der Vulkaninsel auf ehrliche und bewegende Weise ein. Die großformatigen Abzüge mit mehreren Metern Kantenlänge wirken auf den Betrachter wie Fenster die in eine mystische vergängliche Welt entführen, geprägt von Vulkanismus, Gletschern und dem Nordmeer.

Michael Gutsche (geb. 1961) begann seine künstlerische Arbeit Ende der 80-er Jahre als Autodidakt mit kleinformatigen Fotografien und arbeitete viele Jahre kaum an der Öffentlichkeit. Vor einigen Jahren entdeckte er seine Liebe zu großformatigen Abzügen deren Bildwirkung weit über die normaler Fotografien hinausgeht. Ab 2006 folgten regionale Ausstellungen. In der Kunstszene zählen die Werke des Fuldaers mittlerweile zu den Neuentdeckungen einer speziellen impressionistischen Landschaftsfotografie.

„Icelandscapes – Ein nordischer Bilderzyklus“ ist eine Ausstellung des Vonderau Museums Fulda aus Anlass des Kunst- und Kulturprogramms „Sagenhaftes Island – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2011“. Die Ausstellungseröffnung findet am 5. Oktober 2011 in Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste statt. Die Eröffnungsrede hält seine Exzellenz, der isländische Botschafter, Herr Gunnar Snorri Gunnarsson. Zur Eröffnung geladen hat die Stadt Fulda mit Oberbürgermeister Gerhard Möller. Den musikalischen Rahmen der Ausstellungseröffnung gestaltet die Musikschule der Stadt Fulda.

Eintritt frei!

Weitere Informationen und Fotografien -> www.www.icelandscapes.de

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11. September in Fulda - Neue Bilder der Zerstörung

Plakat11. September bis 3. Oktober 2011
Eröffnung: Sonntag, 11. September 2011  um 11.00 Uhr

Durch zahlreiche Luftangriffe wurde die Stadt Fulda in den Jahren 1944/45 schwer getroffen. Fast 1.600 Menschen fielen dem Bombenkrieg zum Opfer, darunter etwa 360 ausländische Zwangsarbeiter. Am 11. und 12. September 1944 wurden Teile der Innenstadt im Bereich des Gemüsemarktes in Schutt und Asche gelegt, daneben auch Industriebetriebe wie die Gummiwerke, die Emaillierwerke Bellinger sowie die Firmen Rübsam und Weisensee schwer beschädigt.

Ein aus Privatbesitz stammendes Fotoalbum, das im vergangenen Jahr dem Stadtarchiv zur dauerhaften Verwahrung übergeben wurde, enthält bislang unbekannte Bilder zu diesem traurigen Kapitel der Fuldaer Stadtgeschichte. Zu sehen sind die Zerstörungen am Gemüsemarkt, in der Friedrich- und Pfandhausstraße, der Kronhofstraße und der HiGemüsemarkt 1944 - Foto: Stadtarchivnterburg, im Bereich der Christuskirche sowie bei der Textilfabrik Hermann Wighardt.

Die Ausstellung präsentiert die Aufnahmen vor dem Hintergrund einer knappen Darstellung des Luftkrieges im Raum Fulda. Zusätzlich lassen die Berichte von Augenzeugen die dramatischen Ereignisse im September 1944 deutlich werden.

Eintritt frei !

Presseberichte:
Rundgang durch eine zerstörte Innenstadt (von Björn Gauges)
Fuldaer Zeitung vom 11. September 2011

Bomben und Angst statt einer Geburtstagsfeier (von Ann-Katrin Göbel)

Fuldaer Zeitung vom 11. September 2011

"Kostbarer Frieden" - Gedenken an Luftangriff & Zerstörungsbilder
osthessen-news vom 11. September 2011

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Sep Ruf 1908-1982. Moderne mit Tradition

Eine Ausstellung des Architekturmuseums der TU München

Kuratoren: Prof. Dr. Winfried Nerdinger und Dipl.-Ing. Irene Meissner
16. Juni bis 25. September 2011
Eröffnung: Mittwoch, 15. Juni 2011 um 18.00 Uhr

Plakat Sep Ruf 1908-1982. Moderne mit Tradition aus MünchenDas Vonderau Musuem zeigt Teile der Ausstellung des Architekturmuseum der Technischen Universität München: Sep Ruf 1908-1982. Moderne mit Tradition, ergänzt um:
Wie die Quadrate auf den Uniplatz kamen … - Sep Ruf und die Moderne in Fulda

Um Rufs Fuldaer Projekte in den Kontext seines Schaffens zu stellen, werden Teile der 2008 vom Architekturmuseum der TU München zum 100. Geburtstag von Sep Ruf erarbeiteten Ausstellung gezeigt. www.architekturmuseum.de

„Sep Ruf 1908–1982, Moderne mit Tradition“, ergänzt um „Wie die Quadrate auf den Uniplatz kamen – Sep Ruf in Fulda“ ist zentrales Element des 1. Fuldaer Architektur-Sommers, bei dem Vorträge, Podiumsdiskussionen und Exkursionen die Inhalte der Ausstellung vertiefen sowie stadtgeschichtliche und städtebauliche Entwicklungen der 1960er Jahre beleuchtet werden.

Führungen durch die Ausstellung werden durch Stadtrundgänge zu den einzelnen Sep Ruf-Gebäuden kombiniert.

Eintritt: 4,00 €, ermäßigt 2,00 € (gilt auch für die Ausstellung: Wie die Quadrate auf den Uniplatz kamen … - Sep Ruf und die Moderne in Fulda)

Presseberichte:
Ausstellung über den Münchner Architekten Sep Ruf
Fuldaer Zeitung vom 15. Juni 2011



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Wie die Quadrate auf den Uniplatz kamen … - Sep Ruf und die Moderne in Fulda

PlakatEine Ausstellung des Vonderau Museums Fulda und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Kuratoren: Dr. Gregor Stasch, Michael H. Gellings MA und Dipl. Ing. Susanne Wartzeck
16. Juni bis 25. September 2011
Eröffnung: Mittwoch, 15. Juni 2011 um 18.00 Uhr

Im November 1964 feierte einer der Stararchitekten der jungen Bundesrepublik seinen vielleicht größten Erfolg. Mit der Schlüsselübergabe an den Hausherrn, Bundeskanzler Ludwig Erhard, wurde der „Kanzlerbungalow“ in Bonn offiziell eingeweiht. Im gleichen Jahr feierte der international renommierte Sep Ruf auch in der Stadt Fulda die Fertigstellung eines Projektes: Bei der Eröffnung des neuen Karstadt-Gebäudes strömten die Fuldaer zu Tausenden in das neue Kaufhaus am Rande der Altstadt.

Ausgangspunkt der Sonderausstellung ist das von Sep Ruf gestaltete unter Denkmalschutz stehende Ensemble aus Karstadt-Gebäude sowie Patronatsbau mit Borgias- und Universitätsplatz. Die Ausstellung präsentiert auch Rufs weitere Arbeiten in Fulda, zu denen die Kapelle des Priesterseminars, das Telekom-Gebäude Unterm Heilig Kreuz, das Generalvikariat sowie die Genossenschaftsbank gehören. Seine nicht realisierten Projekte Bahnhofsvorplatz, die Fassadengestaltung von C&A und die Esso-Tankstelle Kronhofstraße werden ebenso vorgestellt.

Den Flyer zur Ausstellung mit umfangreichen Begleitprogramm erhalten Sie hier -> Ausstellungsflyer (pdf-Datei, 1,4 MB)

Eintritt: 4,00 €, ermäßigt 2,00 € (gilt auch für die Ausstellung Sep Ruf 1908-1982. Moderne mit Tradition)

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50 Jahre bemannte Raumfahrt - Apollo 13 in Fulda gelandet

12. April bis 12. Juli 2011

Eröffnung: Dienstag, 12. April 2011 um 18.30 Uhr

Anlässlich des 50. Jahrestages der bemannten Raumfahrt präsentiert das Vonderau Museum im Mercedes-Benz Forum in der Frankfurter Straße eine Weltraumausstellung. Vor genau 50 Jahren (12.4.1961) brachte die Sowjetunion den jungen Kosmonauten Juri Gagarin als ersten Menschen ins Weltall. Es war der Beginn der Eroberung des Weltalls und Start des sogenannten „Space-Race“ mit den USA.

Als ein echtes Highlight der Ausstellung dürfte sich ein Original-Nachbau der Apollo 13 Kapsel aus dem gleichnamigen Film mit Tom Hanks erweisen. Die Raumkapsel im Maßstab 2:3 wurde nach Originalplänen der NASA von einem Trickfilmer und Kulissenbauer Anfang der 90er Jahren in Zusammenarbeit mit der Firma Mannesmann gebaut. Kürzlich gelang es dem Sinntaler Privatsammler von Weltraumteilen, Erhard Belz, das Modell nach Fulda zu holen. Die notwendigen Restaurierungsarbeiten übernahm das Team der technischen Berufsausbildung von Mercedes-Benz in Fulda.

Die Kapsel wird ab dem 12. April für die Dauer von drei Monaten im Mercedes-Benz Forum in der Frankfurter Str. 125 gezeigt. Ausstellungs-Eröffnung ist um 18.30 Uhr durch Oberbürgermeister Gerhard Möller. Ergänzt wird die Ausstellung durch Raumschiffmodelle, Original-Autogramme und Space-Flown-Artifacts – im Weltall geflogene Teile. Das Planetarium im Vonderau Museum begleitet die Ausstellung mit einem umfassenden Begleitprogramm zum Thema Raumfahrt. Vorführungstermine entnehmen Sie bitte dem Planetariumsprogramm.

Ein kurzes Video über die Restaurierung der Apollo 13 Kapsel finden Sie hier: Video: Apollo13 in Fulda gelandet

Der Flyer zur Ausstellung (284 kB) als pdf-Datei.

Pressebericht von der Ausstellungseröffnung:
Apollo 13-Kapsel zum Anfassen: Ausstellung "50 Jahre bemannte Raumfahrt“
osthessen-news vom 13.4.2011

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ROTATION - Bob Bagley, Lothar Nickel und Franco Scuderi

Plakat Rotation28. April bis 29. Mai 2011
Eröffnung: Mittwoch, 27. April 2011 um 19.00 Uhr

Schwerpunkt der Wanderausstellung ROTATION, die an vier verschiedenen Orten in Deutschland und Italien gezeigt werden soll, sind Skulpturen, Reliefs und Objekte, bei denen Rotation den Ansatzpunkt jeglicher Aktion bildet. Begleitet wird die Ausstellung außerdem durch experimentelle Photographie.

Die ausstellenden Künstler verbindet eine jahrelange, intensive Freundschaft, die sie gegenseitig zu inspirieren scheint. Ihre Gegensätzlichkeit drückt sich vor allem bei der Betrachtung ihrer Werke aus. Während Bagleys Fokus auf der handwerklichen und bildhauerischen Bearbeitung von Holz liegt und Nickels Leidenschaft dem Marmor gilt, so stellt die Verwendung von zylindrischen Holzdübeln bei Franco Scuderi dessen Passion dar.

Trotz all der Verschiedenartigkeit gelingt den Ausstellenden die Verbindung von Handwerk und Kunst, eine Synthese von Kunst und Natur – kurz: eine sehenswerte, unverkennbare Gemeinschaftsausstellung.

Begleitend zur Ausstellung ist der gleichnamige Katalog für 4,95 € im Museumsshop erhältlich.

Eintritt frei!

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Kunst für „Jedermann“ - Thüringer Porzellanfiguren aus der Sammlung Dr. Ehmann

25. März bis 25. April 2011

Eröffnung: Donnerstag, 24. März 2011 um 19.00 Uhr

Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren wurde die Sammlung Thüringer Porzellanfiguren von Dr. Ludwig Ehmann und seiner Frau Yvonne aufgebaut. Hilfreich waren sowohl die schon früh geknüpften Kontakte zur Kunstszene in Paris und London, als auch Dienstreisen, welche mit Besuchen bei Kunsthändlern verbunden wurden. Durch den Erwerb von 5 Figuren von Closter Veilsdorf wurde der Grundstein für die Sammlung gelegt und der Schwerpunkt von Neuanschaffungen auf Figuren Thüringer Manufakturen gesetzt. Mit den Jahren wuchs die Sammlung auf eine stattliche Größe an, und auch nach dem Tod seiner Frau 1991 führte Dr. Ehmann die Sammlung fort. Noch vor seinem Tod im Jahr 2004 nutzte er Reisen u.a. nach Fulda um Kontakte zu pflegen. Er trug sich sogar mit dem Gedanken seine Porzellanfiguren dem Fuldaer Museum zu schenken.

Die Sammlung besteht aus Geschirr und Porzellanfiguren, hergestellt in Thüringer Manufakturen, dabei bilden Musikanten und Jahreszeitendarstellungen den Großteil. Jedoch wurde kein Schwerpunkt auf eine bestimmte Manufaktur gesetzt, so dass die Manufakturen Closter Veilsdorf, Volkstedt, Wallendorf, Gotha, Gera, Limbach, Rauenstein und Ilmenau in der Sammlung vertreten sind. Hinzu kommt, dass das Marktangebot oft mit anderen Sammlern geteilt werden musste, mit der zeitgleich enstandenen Sammlung Ahlers in Oldenburg und der Sammlung Prof. Dr. Nieth, die als Dauerleihgabe im Stadtschloss ausgestellt wird.

Zur Ausstellung findet am 2. April 2011, 16.00 Uhr, im Museum ein Konzert der Musikschule Fulda, Flötenklasse Christina Mackenrodt, „Große Musik für Jedermann“ statt.

Eintritt frei!

Ausstellungen 2010

Steinzeug in Fulda
aus Römershag, Oberbach, Steinau

10. Dezember 2010 bis 6. März 2011

Eröffnung: Donnerstag, 9. Dezember um 19.00 Uhr

Die Ausstellung zeigt in einem ersten Abschnitt die während der letzten Jahrzehnte im Stadtgebiet von Fulda gefundenen Fragmente von Gebrauchsgeschirr aus Steinzeug aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Unter diesen Fragmenten bilden Stücke von Kannen mit einer charakteristisch gezeichneten Pferdedarstellung einen Schwerpunkt.

Weitere Abschnitte der Austellung versuchen auf der Grundlage von Material, das den in der Nähe Fuldas gelegenen Produktionsorten von Steinzeuggeschirr in Steinau an der Straße, Römershag und Oberbach sicher zugewiesen werden kann, die Fuldaer Fragmente diesen Produktionsorten zuzuweisen.

Dadurch wird nicht nur die jeweils besondere Formgebung der Geschirre aus Steinau an der Straße, Römershag und Oberbach deutlich, sondern auch erkennbar, von wo die Bevölkerung Fuldas im 18. und 19. Jahrhundert das im Gebrauch stehende Steinzeuggeschirr bezogen hat.

Eintritt: 2,00 €

Sonntagsführungen:
Jeweils um 15.00 Uhr (Treffpunkt an der Museumskasse) an folgenden Sonntagen:
9. Januar, 23. Januar, 6. Februar, 20. Februar und 6. März 2011

Vortrag von Dr. Kirchhoff und Katalogvorstellung
Mittwoch, 19. Januar 2011 um 19.30 Uhr


Weihnachtsausstellung - Altes Spielzeug

27. November 2010 bis 9. Januar 2011
Verlängert bis 30. Januar 2011
Eröffnung: Freitag, 26. November um 18.00 Uhr (im Rahmen der Eröffnung des Fuldaer Weihnachtsmarktes)

Spielzeuge wurden schon vor 150 Jahren liebevoll von den Eltern für ihre Kinder unter den Weihnachtsbaum gelegt. Heute sind Spielzeuge unter dem Weihnachtsbaum schon zu einer festen Tradition dieses Familienfestes geworden. Die Weihnachtsausstellung des Vonderau Museums präsentiert aus einer Privatsammlung altes Spielzeug aus mehr als 100 Jahren: Holz- und Blechspielzeuge, Stofftiere und Teddybären, Baukästen, Brettspiele, Puppen mit Zubehör, Puppenküchen und Kaufmannsläden sowie Kinderspielzeuge zum draußen spielen.
Mit dieser Ausstellung erwartet die Museumsbesucher eine farbenfrohe und formenreiche Zeitreise in die eigene Vergangenheit, in der sie viele „Bekannte“ wiedertreffen und wiedererkennen werden. Und für Kinder wird es ein lehrreich-unterhaltsamer Spaziergang in die Spielzeug-Welt ihrer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern werden. Und dennoch wird den Kindern so vieles irgendwie bekannt vorkommen …

Begleitprogramm:
Sonntag, 05.12. 2010    14.00 - 17.00 Uhr
Puppen-Werkstatt: Thomas Packert repariert Puppen und Bären in seiner mobilen Werkstatt mitten in der „Altes Spielzeug“-Ausstellung

Sonntag, 12.12. 2010     15.00 Uhr
Führung: Die Sammlerin stellt ihre "Puppen und Stofftiere" in einem Rundgang vor

Sonntag, 19.12. 2010     15.00 Uhr
Führung: Die Sammlerin stellt ihre "Blechspielzeuge + Spielzeug für draußen" in einem Rundgang vor

Sonntag, 30.01.2011     12.00 - 17.00 Uhr
Puppen-Werkstatt: Thomas Packert repariert Puppen und Bären in seiner mobilen Werkstatt mitten in der „Altes Spielzeug“-Ausstellung

Eintritt für Dauerausstellung 3,00 €/ ermäßigt 1,80 €

Presse:
Hessentipp bei hr-online

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Das Gräberfeld bei Trätzhof

29. Oktober 2010 bis 13. Januar 2011
VERLÄNGERT BIS 6. FEBRUAR 2011
Blick auf die Grabungstelle, Sommer 2009Eröffnung: Donnerstag, 28. Oktober um 18.00 Uhr
im Anschluß an die Eröffnung um 19.30 Uhr - Vortrag des Fuldaer Geschichtsvereins von Dr. Frank Verse zum Thema "Archäologische Ausgrabungen bei Trätzhof - Neues zur Bronzezeit in Osthessen"

Die Ausstellung präsentiert erstmals die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen bei Trätzhof im Sommer 2009. Damals waren Teile eines mittelbronzezeitlichen (15./14. Jhd. v. Chr.) Hügelgräberfeldes untersucht worden. Bei den Ausgrabungen konnten teilweise noch überraschend gut erhaltene Trockenmauern freigelegt werden, die die Hügel und mehrere Anbauten eingefasst hatten. Mittelbronzezeitliche Mauerreste in vergleichbarer Qualität sind sehr selten und waren zuletzt vor beinahe 100 Jahren durch Joseph Vonderau in Osthessen ausgegraben worden.
Die freigelegten Grabhügelreste werden in der Ausstellung photographisch und in Form graphischer Rekonstruktionen wiedergegeben. Dazu gehört auch eine Abbildung der zentralen Grabkammer in Originalgröße, wodurch ein Eindruck von den ursprünglichen Dimensionen vermittelt wird. Dieser wird durch die Ausstellung eines Originalsteines der Grabkammer noch verstärkt.
Wichtiger Bestandteil der Ausstellung sind natürlich die Fundstücke die bei der Ausgrabung entdeckt wurden. Im Mittelpunkt stehen Beil, Dolch und Gewandnadel der Zentralbestattung von Hügel 1. Erhalten geblieben sind auch wenige Reste der hölzernen Dolchscheide. Zahlreiche Gefäßreste, die bei den Hügeln gefunden wurden, geben außerdem einen Einblick in das Alltagsgeschirr der Menschen der Bronzezeit.
Die Ausstellung gibt einen Ausschnitt des Lebens in der Bronzezeit wieder, der durch andere Fundstücke des Vonderau Museums weiter vervollständigt wird.

Pressebericht von der Ausstellungseröffnung:
"Geschichte sichtbar machen" - Ausstellung zum "Gräberfeld bei Trätzhof"
Osthessen-News vom 29.10.2010


Eintritt für Dauerausstellung
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Seifenkistenrennen 2010

15. November bis 26. November 2010
Eröffnung: Montag, 15. November um 18.00 Uhr

Das Vonderau Museum wird zum „Fahrerlager“ des diesjährigen Seifenkistenrennens in Fulda. Den Besuchern bietet sich die Gelegenheit, die rasanten Fahrzeuge in aller Ruhe und von der Nähe zu betrachten.

Eintritt frei!

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URBANITÄT Querschnittausstellung des Fuldaer Kunstvereins e.V

15. Oktober bis 14. November 2010
Eröffnung: Donnerstag, 14. Oktober um 18.00 Uhr

Der Kunstverein Fulda e.V. lädt herzlich ein zur mittlerweile dreizehnten Querschnitt-Ausstellung in den Räumen des Vonderau Museums. Die jurierte Gruppenausstellung widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Urbanität“.
Allgemeinhin wird Urbanität mit Bildung, Weltläufigkeit, feinem Wesen und Höflichkeit verbunden. Urbanität steht aber auch für kulturelle Vielfalt und Kreativität, es gibt unterschiedlichste Lebensstile, die das urbane Leben prägen. Die Stadt zählt hierbei als Inbegriff für soziales, urbanes Leben.
Ein Großteil der fast 90 Vereinsmitglieder wird sich – wie auch schon in den vergangenen Jahren – an dieser Ausstellung beteiligen und sich mit den oft eigens geschaffenen Werken hierfür einer Fachjury stellen. Diese wird aus dem Spektrum eingereichter Skulpturen, Malereien, Fotografien, Collagen, Grafiken und Textilkunst eine repräsentative Auswahl zu wählen haben. Den Ausstellungsbesuchern wird hierdurch eine konzentrierte Auseinandersetzung mit einem einheitlichen Ausstellungsthema wie auch ein anspruchsvoller und vielschichtiger Eindruck des Schaffens der Künstlerinnen und Künstler des Kunstverein Fulda e.V. vermittelt.

Eintritt frei!
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Ein halbes Jahrhundert Fuldaer Zeitgeschichte -  Fotografien von Hubert Weber
Hubert Weber im Aufzug im Maritim in den 80er Jahren12. September bis 12. November 2010
Eröffnung: Samstag, 11. September um 17.00 Uhr

„Hubert Weber war über fünf Jahrzehnte lang eine Institution in Fulda: Er kannte wahrscheinlich mehr Bewohner Osthessens als der Landrat und der
Oberbürgermeister zusammen, und sein Name war weitaus mehr Menschen geläufig als der politischer Promis, regionaler Bühnenstars und aktueller Sportler. „Der Hubert“ sah sie alle durch seine Objektive kommen und gehen und blieb selbst ein stiller Beobachter, scheinbar unbeeinflusst von den Zeitläufen. Der Mann ist längst ein lebendiges Denkmal zum Anfassen, das die Jahre mit Haltung, Zuverlässigkeit und solidem handwerklichen Können als Fotograf der Fuldaer Zeitung überstanden hat. Damit steht er für eine Ära der Zeitungsfotografie in Osthessen und der Welt, in der sich Technik, Optik und Inhalt der Zeitungsbilder schneller verändert haben als jemals zuvor in der Geschichte der Pressefotografie.“ (Volker Feuerstein)

Hubert Weber (geb. 1931) hat in seiner beruflichen Karriere als Fotograf die Geschichte der Stadt Fulda miterlebt und auf seinen Fotografien festgehalten. Sein Fotoarchiv ist somit eine vielfältige Quelle für das Leben der Bürger in unserer Heimatstadt Fulda. Hinter jeder Aufnahme steckt auch eine Geschichte und zu der Entstehungsgeschichte so manchen Bildes gibt es spannende Anekdoten zu erzählen. Die Ausstellung wird insbesondere ein Augenmerk auf die Frühphase seines Schaffens legen und zahlreiche Fotografien aus den Fünfziger Jahren zeigen. Sicher gerade für das Fuldaer Publikum eine Möglichkeit, Erinnerungen an Ereignisse und Personen seiner Vergangenheit aufzufrischen.

Eintritt 1,00 €

Presseberichte zur Ausstelungseröffnung:
Foto-Ausstellung: Einer, der mit Licht und Schatten schrieb
Fuldaer Zeitung vom 12.09.2010

"Einmalige Schau" - 50 Jahre Zeitgeschichte in Fotos von Hubert WEBER
osthessen-news vom 12.09.2010

"Hommage an Hubert Weber" - S/W-Bilder der Vernissage von Walter RAMMLER
osthessen-news vom 12.09.2010
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Heih, wie ist das Leben schön!! - Der Kunstmaler Fritz Pfeiffer (1878-1953)

17. Juni bis 3. Oktober 2010
Eröffnung: Mittwoch, 16. Juni 2010 um 19.00 Uhr
Gemeinsam mit Julius von Kreyfelt (1863-1947) und Pedro Schmiegelow (1863-1943) gehört der Maler und Karikaturist Fritz Pfeiffer (1878-1953) in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern in Fulda. Erst nach Ende des Ersten Weltkrieges kommt der vielgereiste Fritz Pfeiffer nach Fulda zurück, lebt und arbeitet im Familienhaus seiner Eltern in Neuenberg. Zum typischen „Bohemien“ stilisiert, scheint er in den dreißiger und vierziger Jahren mit dem Bild Fuldas unzertrennlich verbunden,
auch wenn heute eine nur noch relativ kleine Fan-Gemeinde von seiner schillernden Gestalt überhaupt Kenntnis besitzt.
Das Talent Pfeiffers ist bereits im Kindesalter zu erkennen.

Im Alter von sieben Jahren fertigt er Karikaturen von seinen Lehrern an, die in seiner Schule gesammelt und ausgestellt werden. Nach dem Abschluss des Realgymnasiums studiert Pfeiffer zunächst auf dem Technikum Mittweida in Sachsen Maschinenbau. Er erhält im Jahr 1899 sein Diplom als Maschinenbauingenieur und arbeitet anschließend in einem Konstruktionsbüro in Magdeburg. In seiner Freizeit wendet sich Pfeiffer seiner Leidenschaft, der Kunst, zu. Er malt und zeichnet ununterbrochen, um sich stetig zu verbessern. Fritz Pfeiffer malt sein Selbstbildnis, Öl auf Pappe um 1930 - PrivatbesitzIm Jahr 1906 immatrikuliert er sich im Wintersemester 1906/07 an der Königlich-Bayerischen Akademie der Bildenden Künste in München bis zum Wintersemester 1909/10, wo er in der Zeichen- und Malklasse aufgenommen wird. Nach dem Wintersemester 1909/10 begibt sich Fritz Pfeiffer auf eine dreimonatige Studienreise (England, Holland, Belgien, Spanien, Portugal, Frankreich), welche ihren Abschluss in Paris findet. Dort bleibt er für drei Monate, bis er wieder zurück nach Magdeburg an die Kunst- und Gewerbeschule berufen wird.

Fritz Pfeiffer stellte in der Vergangenheit auf vielen Gruppenausstellungen aus, eine Retrospektive ist ihm aber bisher nie gewidmet worden. Zu Fritz Pfeiffer, Landschaft mit Lüdertal bei Unterbimbach, Oberbimbach im Hintergrund, 1921seinem künstlerischen Repertoire gehörten Ölgemälde, Aquarelle, Bleistift- und Kohlezeichnungen. Neben zahlreichen Karikaturen und einigen Werbereklamen schuf der hervorragende Zeichner expressive, oft symbolbeladene Landschaften, die ihn von der traditionellen Fuldaer Malerei um Julius von Kreyfelt deutlich absetzten. Die Landschaftsbilder sind durch
Pfeiffers naturwissenschaftliche Studien sehr detailliert und realitätsnah. Die Ausstellungsobjekte sind zum einen aus dem eigenen Bestand des Vonderau Museums, zum anderen Leihgaben aus privatem Besitz.

Sonntagsführungen mit dem Kurator Dr. Gregor Stasch
am 4. Juli, 5. September, 19. September und 3. Oktober 2010
jeweils 15.00 Uhr (Treffpunkt Museumfoyer)

Ein kleiner Katalog stellt das Werk Pfeiffers vor und würdigt es. Der 62-seitige, reich bebilderte Katalog ist für 6,80 € im Museumsshop erhältlich.

Eintritt: 1,00 €

Presseberichte von der Ausstellungseröffnung:
Fritz-Pfeiffer-Ausstellung im Vonderau Museum eröffnet
- Fuldaer Zeitung vom 17.06.2010

Fritz Pfeiffer-Ausstellung im Vonderau Museum : „Heih, wie ist das Leben schön!“ - osthessen-news vom 18.06.2010

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artist 2010

18. April bis 16. Mai 2010

Eröffnung: Samstag, 17. April um 17.00 Uhr

Die zum zweiten Mal veranstaltete Schau bietet den im Fuldaer Raum lebenden Künstlerinnen und Künstlern eine neue Möglichkeit, ihr Werk im Vonderau Museum einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Anderseits stellt sie den Versuch dar, einigen Künstlerinnen und Künstlern einen gemeinsamen Raum im Museum zur Verfügung zu stellen, für individuelle Selbstdarstellungen, die gleichzeitig aufeinander reagieren. Keine Gruppenausstellung im üblichen Sinn, sondern Einzelpräsentationen, die vom Austausch und Dialog unterschiedlicher künstlerischen Positionen profitieren sollen. Wie schon in vergangenen Jahren, verlangte auch dieses neue Projekt von allen Beteiligten ein großes Maß an Spontanität, Flexibilität und Kompromissbereitschaft, um sich aufeinander einzulassen und auch verlassen zu können. Nur unter aktiver Mitwirkung der beteiligten Bei der Ausstellungseröffnung am 17. April 2010 - Foto: GutberletKünstlerinnen und Künstler – in diesem Jahr sind es Veronika P. Dutt, David P. Campbell, Oliver Estavillo, Bernd Haspel und Walter Moritz – konnte aus den Einzelpositionen eine Gesamtschau entstehen.
Damit fördert unsere Ausstellung im erheblichen Maß den künstlerischem Austausch und führt zwangsläufig zu einer direkten Auseinandersetzung mit dem Werk des Anderen. Diese Erfahrungen, neben anderen Themen, die das Kunstschaffen unserer Region und darüber hinaus betreffen, sollen in den veranstalteten sonntäglichen Gesprächen der Künstler mit den interessierten Besuchern sicher zur Sprache kommen können.
Zur Ausstellung ist ein Katalog beim Imhof-Verlag erschienen und für 9,95 € im Museumsshop erhältlich.

Weiterhin bietet das Vonderau Museum Künstlergespräche an:
Sonntag, 25. April 2010 um 15.00 Uhr
Künstlergespräch mit Walter Moritz und Bernd Haspel

Sonntag, 2. Mai 2010 um 15.00 Uhr
Künstlergespräch mit Oliver Estavillo

Sonntag, 16. Mai 2010 um 15.00 Uhr im Rahmen des Internationalen Museumstages
Finissage mit allen 5 Künstlern der artist 2010-Ausstellung

Eintritt frei!

Presseartikel:
Spannende Ausstellung von 5 Individualisten im Vonderau Museum: artist 2010
osthessen-news vom 30.4.2010
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Portrait Claire von GersdorffFreiheits(t)räume - Das Stift Wallenstein von 1759 bis 1992

Eröffnung: Mittwoch, 10.02.2010, 19.00 Uhr

11. Februar bis 11. April 2010

2009 jährte sich zum 250. Mal die Gründung des freiadligen Damenstifts Wallenstein, das als evangelische Institution von 1832 bis 1992 im Palais Buseck – und damit in unmittelbarer Nachbarschaft des Fuldaer Doms – nicht nur beim Besuch Papst Johannes Pauls II. 1980 Flagge zeigte. Im Stift, an dessen Spitze eine frei gewählte Äbtissin stand, konnten unverheiratete adelige, lutherische und reformierte Frauen aus ganz Deutschland ohne männliche Bevormundung ihr Leben gestalten und ihre Begabungen pflegen.

Die kulturhistorische Ausstellung erzählt Geschichten von Freiheitsräumen und Freiheitsträumen in vier Sektionen, die sich mit der äußeren und inneren Geschichte des 1759 von Maria Amalia von Schlitz, genannt von Görtz, geborene von Wallenstein, gegründeten Damenstifts, der dort heimischen Salon-Kultur und der von den Damen praktizierten Religion beschäftigen. 

Postkarte, Stadtarchiv FuldaNach der Errichtung des Stifts im Jahr 1783 und bewegten Anfängen zogen die Stiftsdamen 1832 von Homberg/Efze nach Fulda. Dort entwickelte sich das 1731/32 erbaute, geräumige Palais Buseck, die Residenz des letzten Fuldaer Fürstbischofs Adalbert von Harstall, mit dem barocken Festsaal und dem im Biedermeier ausgestatteten Roten Saal zu einem Zentrum des evangelischen Gemeindelebens, ein Freiheitsraum für die Fuldaer Protestanten. 

ÄbtisinnenstabFür die Identität des Stifts besaßen der Adel und dessen Werte wie Familie und Loyalität gegenüber dem Landesherrn, aber auch nationales Bewusstsein zentrale Bedeutung. Die engen Verbindungen des Stifts zum Haus Hohenzollern belegt der von Kaiser Wilhelm II. 1909 gestiftete Äbtissinnenstab – Symbol der Selbstverwaltung und der Freiheit des Stifts.

Das wichtigste Dokument der kulturhistorischen Bedeutung des Stifts, das um 1840 auch als literarischer Salon und Anlaufstelle im katholischen Fulda isolierter, literarischer Dissidenten wie des späteren Burgtheaterdirektors Franz Dingelstedt fungierte, ist das „Rothe Buch“, das dem Schriftsteller Heinrich Koenig am 2. März 1848 als Abschiedsgeschenk im Damenstift überreicht wurde und die kritische, bürgerliche „Elite“ Fuldas im kurzfristig freiheitstrunkenen Revolutionsjahr 1848 versammelte.

Das Engagement der Stiftsdame Sophie von Gilsa für die – katholischen – Barmherzigen Schwestern, deren Caritas sie 1839 mit einer Schrift öffentlichkeitswirksam verteidigte, verdient in einem vor-ökumenischen Zeitalter besondere Aufmerksamkeit. 1887 gründete das Stift eine evangelische „Kinderbewahranstalt“, und die Stiftsdamen engagierten sich bis in die jüngste Vergangenheit in der Bahnhofsmission.
Das Stift Wallenstein - ein über Fulda hinaus bedeutsames Haus der Freiheit zwischen Erde und Himmel.

Eintritt: 1,00 €


Begleitprogramm

Öffentliche Führungen
Sonntag, 14. Februar 2010
Sonntag, 14. März 2010
Sonntag, 11. April 2010
jeweils um 15 Uhr
Treffpunkt an der Museumskasse

Konzerte
in der Kapelle des Vonderau Museums

Freitag, 12. Februar 2010, 19.00 Uhr
„Chopin für jedes Alter” - Sechs Stationen eines Lebens
Projektkonzert der Klavierklasse Maja Zirkunow, Musikschule der Stadt  Fulda, zum 200. Geburtstag Frédéric Chopins

Freitag, 5. März 2010, 19.00 Uhr
„Französische Musik aus drei Jahrhunderten”
Projektkonzert der Klavierklasse Sigrid Naumann, Musikschule der Stadt Fulda

Freitag, 19. März 2010 , 20.00 Uhr
„Michael Henkel – Ein Komponist des Fuldaer Biedermeier und seine Zeit“
Gesprächskonzert mit dem DUO BOZZA (Flöte/Gitarre)
Eintritt 9,00 €, ermäßigt 7,00 €

An den Konzerttagen ist die Ausstellung durchgehend bis Konzertende geöffnet.

Ausstellungskatalog
Freiheits(t)räume. Das Freiadlige Stift Wallenstein
von 1759 bis 1992, bearb. von Stefan W. Römmelt
für 7,00 € im Museumsshop erhältlich.

Rezension des Katalogs von Sarah Spieß bei regionalgeschichte.net


Presseartikel zur Eröffnung:
Fuldaer Zeitung vom 12.02.2010

Äbtissin des Stiftes Fischbeck besuchte Fulda
Fuldaer Zeitung vom 06.04.2010
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Bauzaunausstellung - 100 Quadratmeter Deutschland

Eröffnung: Montag, 18. Januar 2010 um 11.00 Uhr
18. Januar bis November 2010

Uwe Niklas hat an hundert verschiedenen Orten in Deutschland je einen Quadratmeter fotografiert. Es sind nicht zufällige Orte, die der Künstler aufgesucht hat, sondern solche mit historischer, geografischer oder gesellschaftlicher Bedeutung.
Kurz: Orte, die mit dem kollektiven Gedächtnis verbunden sind. Bei der Bild- bzw. Ausschnittsauswahl geht Uwe Niklas vom menschlichen Maß aus, insofern als er jene einen Quadratmeter umfassende Fläche von oben fotografiert, die in etwa dem Gesichtsfeld entspricht. Er schaut im übertragenen Sinn vor die eigenen Füße. Bei der Vorgehensweise behält der Künstler die notwendige konzeptionelle Strenge bei, die die Bilder in der wohltuenden Spanne zwischen Anteilnahme und Distanz zu halten vermag.

Der Fotograf und Künstler:
Uwe Niklas wurde 1970 in Nürnberg geboren. Mit 15 Jahren begann er eine Ausbildung als Installateur, zehn Jahre später machte er sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. 1996 begann er sein Studium: Design für audiovisuelle Medien. 2000 bekam er den ersten Preis im T-Card-Wettbewerb der deutschen Telekom. 2005 stellte er in der Ehrenhalle des Nürnberger Rathauses «Schottische Augenblicke» aus, im selben Jahr entstand seine Diplomarbeit «Hundert Quadratmeter Deutschland», welche wichtigen deutschen Orten, vom Schauplatz der Varusschlacht in Kalkriese über das Bauhaus in Dessau bis zum höchstgelegenen Punkt Deutschlands auf der
Zugspitze gewidmet war.

Weitere Informationen unter: http://rammler.com/100qm/index.html

Presseberichte von der Ausstellungseröffnung:

Fuldaer Zeitung vom 18.01.2010

osthessen-news vom 18.01.2010

schoene-nachrichten vom 20.01.2010

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Franz Erhard Walther - STERNENSTAUB

14. November 2009 bis 31. Januar 2010

Franz Erhard Walthers gezeichnete Autobiografie „STERNENSTAUB“ ist pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erschienen. Der gezeichnete Roman setzt sich, beginnend im Jahr 1942, mit den ersten drei bewusst erlebten Jahrzehnten des international bekannten Künstlers. Es geht eigentlich um mein Künstlerwerden – erklärte Franz Erhard Walther den tieferen Sinn seines großen Unternehmens. Die über 520 Blätter des Buches hat er in Originalgröße nicht nur geschrieben, sondern zusammen mit dem Illustrationen, nach Fotos oder eigenem Gedächtnis, buchstäblich gezeichnet. Die Arbeiten begannen im Oktober 2007: Jede Zeichnung war ein Abenteuer, und manchmal war es auch psychologisch nicht einfach. Es war zum Teil wie eine Art Abschiednehmen von Erinnerungen. – meint der nun nach Fulda zurückgekehrte Künstler. Bereits im März 2008 war das Manuskript oder besser gesagt die gezeichneten Seitenvorlagen fertig. Mit dem „STERNENSTAUB“ ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, das bis ins letzte Detail von Walther persönlich geformt wurde. Das Buch ist auf dem Markt und die originalen Blätter, ein Abfallprodukt, werden nun in zahlreichen Museen ausgestellt. Die erste Station ist das Vonderau Museum.
Franz Erhard Walther ist bei der Eröffnung persönlich anwesend und führt an zwei Sonntagen (22.11.2009 und 24.01.2010 jeweils 15.00 Uhr) während der Laufzeit der Ausstellung durch seine ersten drei Lebensjahrzehnte.

Eintritt: 1,00 €

Ausstellungen 2009

Franz Erhard Walther - STERNENSTAUB

14. November 2009 bis 31. Januar 2010

Franz Erhard Walthers gezeichnete Autobiografie „STERNENSTAUB“ ist pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erschienen. Der gezeichnete Roman setzt sich, beginnend im Jahr 1942, mit den ersten drei bewusst erlebten Jahrzehnten des international bekannten Künstlers. Es geht eigentlich um mein Künstlerwerden – erklärte Franz Erhard Walther den tieferen Sinn seines großen Unternehmens. Die über 520 Blätter des Buches hat er in Originalgröße nicht nur geschrieben, sondern zusammen mit dem Illustrationen, nach Fotos oder eigenem Gedächtnis, buchstäblich gezeichnet. Die Arbeiten begannen im Oktober 2007: Jede Zeichnung war ein Abenteuer, und manchmal war es auch psychologisch nicht einfach. Es war zum Teil wie eine Art Abschiednehmen von Erinnerungen. – meint der nun nach Fulda zurückgekehrte Künstler. Bereits im März 2008 war das Manuskript oder besser gesagt die gezeichneten Seitenvorlagen fertig. Mit dem „STERNENSTAUB“ ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, das bis ins letzte Detail von Walther persönlich geformt wurde. Das Buch ist auf dem Markt und die originalen Blätter, ein Abfallprodukt, werden nun in zahlreichen Museen ausgestellt. Die erste Station ist das Vonderau Museum.
Franz Erhard Walther ist bei der Eröffnung persönlich anwesend und führt an zwei Sonntagen (22.11.2009 und 24.01.2010 jeweils 15.00 Uhr) während der Laufzeit der Ausstellung durch seine ersten drei Lebensjahrzehnte.

Eintritt: 1,00 €


Engel - Die himmlischen Heerscharen
Weihnachtsausstellung 2009
28. November 2009 bis 6. Januar 2010

Engel sind in der Advents- und Weihnachtszeit allgegenwärtig. Meist sind sie allerdings nur schmückendes Beiwerk, und ihre Bedeutung wird selten hinterfragt. Durch alle Kulturen und Jahrhunderte hindurch hat sich die Funktion der Engelgestalten kaum verändert. Sie sind da eingesetzt, wo Vermittlung zwischen Gott und den Menschen entstehen soll und vor allem, wo Schutz vonnöten ist.

Ein breites Spektrum dieser himmlischen Wesen von Kunst bis Kitsch, von der Barockzeit bis zur Gegenwart versammelt sich zur Advents- und Weihnachtszeit im Vonderau Museum. Künstler vermitteln uns ihre Vorstellung von den Himmelsbewohnern: Engel als „Boten Gottes“ in menschlicher Gestalt, souverän, den Menschen weit überlegen, als Informationsübermittler, Schutzengel, als Engel des Erinnerns und des Vergessens sowie als „Putti“, die nicht an die Schranken und Bedingungen der menschlichen Sinnenwelt gebunden sind …

Die Engel aus der Museumssammlung dienten den Teilnehmerinnen zweier Mal-Workshops als Anregung, ihre ganz persönliche Vorstellung ihres Engelwesens künstlerisch darzustellen. Begleitet und angeleitet wurden sie dabei von der Künstlerin Verena Kühnlein. Deren moderne Engel in Acryl auf großformatiger Leinwand werden die historischen himmlischen Heerscharen in der Sonderausstellung in die heutige Zeit „begleiten“ …

Eintritt frei!

Pressebericht von der Ausstellungseröffnung bei osthessen-news vom 28.11.2009

Videobeitrag von Claus Pranger bei www.mediathek-hessen.de

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„Das Aktuelle Bild“ – Die 60er Jahre in der Deutschen Demokratischen Republik

Aus der Reihe OBJEKT IM BLICKPUNKT
10. November bis 22. November 2009


Wie der Westen die DDR sah, ist hinlänglich bekannt, wie aber das Bild des Westens in der DDR war, das wissen viele nicht.

Propaganda und Meinungsmache verfälschen das Bild voneinander gerade in der Phase der Teilung und des Aufbaus nach dem Krieg so sehr, dass es geradezu grotesk wirkt und aus heutiger Sicht nicht einer gewissen Komik entbehrt.

Wie das Regime auf diese Weise aber seine Bürger zu manipulieren und seine Macht zu festigen versuchte, das kann man in dieser informativen und spannenden Ausstellung nachvollziehen.

Eintritt frei!
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Menschen - Querschnitt-Ausstellung 2009 des Fuldaer Kunstvereins e.V.

Menschen - Querschnitt Ausstellung 20092. Oktober bis 8. November 2009

„Menschen“ – Der Titel der diesjährigen Querschnittsausstellung des Fuldaer Kunstvereins ist so schlicht wie vielschichtig: vom beseelten Porträt zur schematischen Annäherung an markante Typen, von der Darstellung menschlicher Regungen und Stimmungslagen zum bildlichen Einfangen eines Generationengefühls – dem Einfallsreichtum der beteiligten Künstler aus Fulda sind beim Thema „Menschen“ kaum Grenzen gesetzt. Eben dieses Bestreben, die Heterogenität der Herangehensweisen der hier ansässigen Kreativen aufzuzeigen, steht seit jeher im Zentrum der Ausstellungsreihe „Querschnitt“, die 2009 zum nunmehr zwölften Mal in das Fuldaer Vonderau Museum einlädt.
Wie auch in der Vergangenheit zeigen die Künstlerinnen und Künstler in diesem Rahmen aktuelle Arbeiten und ermöglichen den Besuchern so einen unmittelbaren Einblick in ihr gegenwärtiges Schaffen, das Eintauchen in die Gedanken und Diskurse, die sie im Moment umtreiben, sowie einen spezifisch lokalen Blick und Zugang zum Thema „Menschen“.

Eintritt frei!
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Augen im All : Vorstoss ins unsichtbare Universum
15. September bis 27. September 2009


ESA - EXOMARS - 2009Im Internationalen Jahr der Astronomie 2009 unternimmt die Europäische Raumfahrtagentur ESA mit den Weltraumteleskopen Herschel und Planck einen „Vorstoß ins unsichtbare Universum“. Wie sind das Weltall, die Sterne und die Galaxien entstanden? Was geschah unmittelbar nach dem Urknall? Wie bilden sich Planeten?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der ehrgeizigen Europäischen Weltraumprojekte. Mit seinem 3,5-Meter-Spiegel ist Herschel das größte Weltraumteleskop, das den Astronomen ein neues „Fenster“ zum All eröffnet. Planck wurde gemeinsam mit Herschel mit einer Ariane 5-Rakete gestartet und soll die kosmische Hintergrundstrahlung, das „Echo des Urknalls“, mit bisher unerreichter Präzision vermessen. Diese Missionen stehen im Mittelpunkt einer neuen ESA-Ausstellung, die vom Planetarium Laupheim entwickelt wurde. Die Ausstellung wird die gleichnamige Planetariumsshow unterstützen, die von der ESA in enger Zusammenarbeit mit über 30 Planetarien in Deutschland, der Schweiz und Österreich produziert wurde und seit
17. Mai 2009 auch im Planetarium des Vonderau Museum gezeigt wird.
In der Ausstellung werden u.a. eine Replik des ersten Fernrohrs von Galileo Galilei  präsentiert sowie Modelle des Herschel-Satelliten, der Planck-Sonde, des Hubble-Weltraumteleskops und der Mars-Express-Sonde. Ein großes, bis zu 3 Meter hohes Modell der Europäischen Trägerrakete Ariane 5 ist ein publikumswirksamer „Eyecatcher“ der Sonderausstellung.

Eintritt frei
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Honoré Daumier, 1830 und 1833, Lithographie aus: La Caricature vom 15.8.1833Géricault   Delacroix   Daumier und Zeitgenossen
4. August bis 20. September 2009


Die Künstlerlithographie des 19. Jahrhunderts in Frankreich stellt das Thema der diesjährigen Ausstellung im Rahmen der Graphik-Sammlung Anton Schmitt dar.
Die Lithographien Géricaults bilden den ersten Höhepunkt und zugleich den Schwerpunkt der hier vorgestellten Sammlung, die mit 50 von insgesamt 72 bekannten Blättern Géricaults zu den umfangreichsten ihrer Art gerechnet werden kann.
Die präsentierten Lithographien Delacroix‘ reichen von dem frühen Blatt „Macbeth befragt die Hexen“ über die Faust- und Hamlet-Illustrationen bis hin zu einer der letzten Arbeiten des Künstlers in dieser Technik: „Löwe, der ein Pferd zerreißt“. Eine Besonderheit bilden zwei Vorzeichnungen zu Faust bzw. Hamlet, die hier in ihrem Verhältnis zu den ausgeführten Drucken gezeigt werden.
Aus Honoré Daumiers fast 4000 Blätter umfassendem lithographischen Werk konzentriert sich die Sammlung auf die frühen politischen Graphiken aus „La Caricature“ sowie die Werke der Spätzeit. Künstlerlithographien aus dem Umfeld der drei Hauptmeister schließen sich an.
Eine Auswahl französischer Zeichnungen von etwas 1820 bis 1880 (von Géricaults Schaffensphase bis zum Spätwerk Daumiers) ergänzt die Präsentation und bietet die Möglichkeit, Zeichnungen und Lithographien aus einer Epoche im Vergleich zu betrachten.
Die ausgestellten Objekte entstammen einer privaten Spezialsammlung und sind in ihrer Zusammensetzung sowie Qualität ein überzeugender Ausdruck besonderer Kennerschaft des jungen Sammlers.

Eintritt: 1,00 €

Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen und im Museumsshop erhältlich.

Pressebericht und Bilder von der Ausstellungseröffnung:
Osthessen-News vom 3.8.2009

Fuldaer Zeitung vom 3.8.2009

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Günter Grass, Große Unke, Radierung 1992"Auf einem anderen Blatt" - Günter Grass - Radierungen und Lithographien
8. Juli bis 6. September 2009


Die Sonderausstellung mit dem druckgraphischen Werk des Nobelpreisträgers will sowohl einen kleinen Überblick über das Schaffen des vielseitigen Künstlers in insgesamt sechs Jahrzehnten geben als auch sich vertieft einigen der Lieblingsthemen des Günter Grass widmen. Insbesondere sind es die prägnanten Motive, die sich durch das gesamte Werk von Grass ziehen: Fische, Vögel, Ratten, Gemüse, Pilze oder Köche sind Wesen, mit denen er sich immer wieder auseinandersetzt, in Schrift und Grafik sowie in Skulpturen. Ihre Bedeutungen und die Bezüge zwischen Text und Bild versucht die Ausstellung anzudeuten. Mancher Besucher wird Neues von Günter Grass erfahren: Denn der Literatur-Nobelpreisträger, heute vor allem durch seine Romane bekannt, hatte sich zunächst Anerkennung durch seine Lyrik erworben und seine Karriere eigentlich an den Kunstakademien begonnen.
„Ich zeichne (bewusst) seit meinem dritten Lebensjahr. Bewusst zu schreiben begann ich später, etwa mit vierzehn, dem Reimzwang erliegend. Beruflich ausgebildet wurde ich nur als Bildhauer und Grafiker, ich lernte Steinmetz und Steinbildhauer und arbeitete jeweils drei Jahre in der Kunstakademie Düsseldorf und in der Hochschule für Bildende Künste Berlin; als Schriftsteller blieb ich Autodidakt.“ (Günter Grass, Oktober 1973)
Die Verknüpfung von schriftstellerischer und bildkünstlerischer Arbeit ist aber schon bald zu einer Konstanten in seinem Schaffen geworden. Und dennoch stehen seine Bildwerke eindeutig als selbstständige Ausdrucksform fest, trotz aller motivischer und inhaltlicher Überschneidungen. Das literarische Werk bedingt nicht zwingend das Schaffen des bildenden Künstlers. Oft wird gerade im Bild ein Motivschatz entwickelt, den wir im Lyrik- oder Prosawerk wiederfinden.
Günter Grass, Mit toter Eule, Radierung 1991Auch in den wichtigen Selbstporträts kann der Ausstellungsbesucher die mannigfaltigen Beziehungen zu den bekannten Romanen wiederfinden. Viele Dokumente zum Leben und Werk, einschließlich der zahlreichen Ausgaben des Romans „Die Blechtrommel“ finden in der Sonderausstellung ihren Platz. Und nicht zuletzt sind es die Bronzeskulpturen, die vor allem an die Anfänge des künstlerischen Schaffens von Günter Grass erinnern sollen.
Günter Grass, 1927 in Danzig geboren, musste als Siebzehnjähriger noch Kriegsdienst leisten, wurde verwundet und kehrte im Frühjahr 1946 zurück. Nach einem Praktikum als Bildhauer und Steinmetz begann er bald das Studium der Grafik und Bildhauerei. Daneben fing er an zu schreiben. Ab 1957 gehörte er zur „Gruppe 47“. Der Roman „Die Blechtrommel“ (1959) hat ihn weltberühmt gemacht. Er ist bis heute einer der wichtigsten deutschen Autoren. Mit seinem Erinnerungsbuch „Beim Häuten der Zwiebel“ (2005) geriet er zuletzt in die Schlagzeilen. Sein Tagebuch von 1990 „Unterwegs von Deutschland nach Deutschland“ ist in diesem Jahr erschienen.
Am 7. Juli 2009 liest Günter Grass in der Reihe „Literatur im Stadtschloss“ aus seinem jüngsten Werk. Dieser Veranstaltung geht die Eröffnung der Ausstellung seines grafischen Werkes im Vonderau Museum Fulda unmittelbar voraus.

Eintritt: 1,00 €

Presseberichte und Bilder von der Ausstellungseröffnung:
Fuldaer Zeitung vom 7. Juli 2009

Osthessen-News vom 7. Juli 2009

hr-online vom 7. Juli 2009

Videobeiträge:
osthessen-news (Beitrag vom 7.7.2009, Dauer 4:43)

hr-online (hr/hessen aktuell v. 8.7.2009, Dauer 1:44)

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Ankunft des US-Präsidenten John F. Kennedy in Hanau, 1963Amerikaner in Hessen - Eine besondere Beziehung im Wandel der Zeit
25. April bis 28. Juni 2009


Nach sechs Jahrzehnten Stationierungszeit schließen in Hessen die meisten US-Kasernen Ende 2008 ihre Tore. Dies gilt auch für die Hanau Military Community, einst einer der größten amerikanischen Standorte des Landes. Eine Ära geht zu Ende, die Zeit für eine historische Bilanz ist gekommen. Die Stadt Hanau hat deshalb die Initiative ergriffen und Anfang 2007 damit begonnen, eine hessenweit einmalige Ausstellung vorzubereiten, die von der Hessischen Kulturstiftung gefördert wurde. Ihr Thema: die gemeinsame Geschichte der Hessen und Amerikaner von 1945 bis heute. Die Ausstellung soll sowohl die lokale und regionale als auch die landesweite Geschichte der amerikanischen Präsenz hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekte reflektieren.
Am 20. November 2008 wurde die Ausstellung im Historischen Museum Hanau, Schloss Philippsruhe geöffnet und kommt anschließend nach Fulda.

Die Ausstellung berücksichtigt militärhistorische, politische, kultur- und sozialgeschichtliche sowie mentalitätsgeschichtliche Aspekte. Die Spannbreite reicht von der politischen Großwetterlage, dem Wandel der transatlantischen Beziehungen bis hin zur Ebene der privaten Kontakte zwischen Hessen und Amerikanern. Die Ausstellung beruht auf einem Modulsystem, das allgemeine, auf ganz Hessen bezogene Elemente mit Kapiteln zur Hanau Military Community und anderen US-Stützpunkten in Hessen kombiniert.

Eintritt: 1,00 €
Fuldaer Schulklassen im Rahmen des Unterrichts: Eintritt frei
Gruppenführungen: 50,00 €

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen und an der Museumskasse erhältlich -> zum Museumsshop


Begleitprogramm in Zusammenarbeit mit der vhs

Führungen
Öffentliche Führungen
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Treffpunkt an der Museumskasse
Termine: Mittwochs 6.5., 13.5., 20.5., 27.5., 3.6., 10.6., 17.6., 24.6 jeweils um 17 Uhr
Eintritt: 1,00 €

Gruppenführungen
Termine für Gruppenführungen nach telefonischer Vereinbarung mit der vhs. Anmeldung Tel. 0661 102 14 77, Kosten: 50,00 € + Eintritt

Exklusiv-Führung
mit der Ausstellungskuratorin Dr. Gundula Bavendamm
Mittwoch, 29. April, 18 Uhr

Weitere Veranstaltungen
Mittwoch, 29. April 2009, 14.00 bis 17.00 Uhr
Akkreditierte Lehrerfortbildung mit Dr. Gundula Bavendamm, Bernhard Ilsemann, SSA FD, Kornelia Wagner

Dienstag, 5. Mai 2009, 19.00 Uhr, Kapelle
„Die Besetzung Fuldas Anfang April 1945“
Eintritt frei

Dienstag, 12. Mai 2009, 19.00 Uhr, Kapelle
Gesprächsabend mit Zeitzeugen
Walter Sandner und Renate Stieber, langjährige Koordinatoren zwischen deutschen und amerikanischen Dienststellen, und Winfried Jäger, Vorsitzender des deutsch-amerikanischen Freundschaftsvereines Fulda.
Eintritt frei

Mittwoch, 13. Mai 2009, 19.00 Uhr, Vortragssaal
"Zielgelände - Notizen aus dem Fuldatal, wo der Dritte Weltkrieg beginnen könnte"  - Ein Film von Peter Krahulec u.a. von 1986 über das Fulda Gap..
Dauer des Films: ca. 60 min. danach Diskussion mit Prof. Dr. Krahulec
Eintritt frei

Mittwoch, 20. Mai 2009, 19.00 Uhr, Kapelle
Podiumsdiskussion     „Amerikaner in Hessen“
Dr. Wolfgang Hamberger, Uta Thofern (Point Alpha), Prof. Dr. Peter Krahulec und Frank Dölker (Hochschule Fulda) Moderation: Dr. Gundula Bavendamm
Eintritt frei

Mittwoch, 03. Juni 2009, 19.00 Uhr, Kapelle
" GI Jonathan und die kleine Militärbibel - Einmarsch der Amerikaner in Südhessen" - Lesung von Dr. Wolfgang Hamberger aus dem Buch "Faszination Amerika, Biographie einer Freundschaft von
der NS-Zeit bis heute".
Eintritt frei

Mittwoch, 10. Juni 2009, 19.00 Uhr, Kapelle
Vortrag und Gesprächsabend mit Prof. Dr. Peter Krahulec
"Als der Krieg kalt unser Herz aber heiß war ..." - Ein Veteran der Friedensbewegung berichtet aus dem Fulda Gap
Eintritt frei

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier:
www.amerikaner-ausstellung.de

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Verena Kühnlein, Face to face, 2000Beziehungen - Kunstausstellung von Künstlerinnen und Künstlern der Region zur Frauenwoche 2009
10. März bis 5. April 2009


Das Thema „Beziehungen“ umfasst so viele Bereiche im Leben; unter Beziehung wird meist als erstes die Partnerschaft zweier Menschen, die Liebe, Sex oder ähnliches verbindet, verstanden. Unter Beziehung versteht man aber auch den familiären, freundschaftlichen oder den geschäftlichen Kontakt zwischen Personen. Eine Beziehung kann aber auch eine Eigenschaft sein, welche wiederum zwei Objekte miteinander verbindet (z.B. Mensch+Natur, Mensch+Technik).

Mit der Performance „Gefühlte Politik bewegt uns“ wurde die Kunstausstellung zur diesjährigen Frauenwoche feierlich eröffnet. Die Performance gegann im Schloss und zog sich mit Saxophonklängen von Uli Schimpf durch die Stadt. In der Kapelle des Vonderau Museums wurden alle mit Marimbaphon-Klängen von Elke Saller empfangen. Marlies Piechotka und ihr Team ließen ein politisches Kunstwerk vor den Augen der Besucher entstehen. Ein herzliches Dankeschön an das Frauenbüro und an alle Beteiligten für diesen etwas anderen Performance-Auftakt einer Ausstellungseröffnung im Vonderau Museum.

Mit der Vernissage konnte auch eine kleine Premiere gefeiert werden:
Zum ersten Mal präsentieren das Frauenbüro und das Vonderau Museum gemeinsam – mit geballter Frauen-Power - die Kunstausstellung zur Frauenwoche Fulda 2009 unter dem Motto „Beziehungen“.
 
Künstlerinnen und Künstler aus Stadt und Landkreis Fulda waren bis Anfang Dezember 2008 aufgerufen, die Ausstellung mit ihren kreativen Beiträgen zu diesem Thema zu gestalten. 80 Künstlerinnen und Künstler (70 Frauen + 10 Männer) meldeten sich mit ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Skulpturen und Objekten an. Eine dreiköpfige Jury wählte die Werke aus, die nun in der Sonderausstellung präsentiert werden. Ziel der Jury war es dabei, eine möglichst breite Palette an Malstilen, Techniken und Materialien auszuwählen, um damit auch die breite Palette des Themas „Beziehungen“ zu betonen.

Egal ob Partnerschaft, Liebesbeziehung, Geschäftsbeziehung oder Bedeutungsbeziehung: Die Künstlerinnen und Künstler aus Stadt und Landkreis Fulda haben ihre ganz persönlichen Beziehungen in einer großen Vielfalt künstlerisch umgesetzt. Dabei sprechen Farben, Formen, Materialien und Techniken ihre eigene Sprache. Aber auch die Titel und kurzen Statements der Künstlerinnen und Künstler helfen bei der weiteren Erschließung der Kunstwerke.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen 80 Künstlerinnen und Künstlern, die sich angemeldet haben, auch wenn deren Werke keinen Eingang in die Ausstellung gefunden haben. Und wir bedanken uns bei den 54 in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre ganz individuellen Sichtweisen von „Beziehungen“ künstlerisch umgesetzt haben. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Künstlerin Verena Kühnlein, die die Gestaltung der Einladungskarte und des Plakats übernommen hat und bei der Präsentation und Hängung der Kunstwerke geholfen hat.

Bis zum 5. April 2009 laden wir unsere Besucher ein zu einer künstlerischen Reise in die Welt der von unseren Künstlerinnen und Künstlern ganz individuell gestalteten „Beziehungen“. Begleitend zur Ausstellung werden jeden Donnerstag um 18.00 Uhr Workshops mit Künstlerinnen und Foto-Shootings angeboten. Den Auftakt am Donnerstag, 12. März 2009, wird die Kuratorin der Ausstellung machen mit einem Rundgang und einem „Blick hinter die Kulissen“, bei dem sie erläutert, was Alles bei dieser Ausstellung zu bedenken war.

Weitere Donnerstagstermine:
19. März 2009   18.00 Uhr
Lesung von und mit den Künstlerinnen Angelika Beckmann + Sonja Reith  sowie Ingrid Möller-Münch + Hildegard Hast zum Thema "Beziehungen"


26. März 2009   18.00 Uhr
Künstlergespräch mit Werner Döppner, Gabriele Sättler-Döppner und Heinrich Beckmann


5. April 2009   15.00 Uhr
Finissage mit Foto-Shooting mit Nicole Dietzel und Marlies Piechotka



"In den Beziehungen zwischen Menschen gibt es so wenig einen Stillstand wie im Leben des Einzelnen."
(Arthur Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken)

Eintritt frei!

Pressemeldung bei www.osthessen-news.de vom 9.3.2009

Bilder der Vernissage bei DINIAS und bei www.verenz.de.


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Motiv AusstellungsplakatDas andere Gesicht - W. Preussler Maskenfabrik Hünfeld
23. Januar bis 24. Februar 2009
Verlängert bis 22. März 2009

Die Geschichte der Firma Preussler ist eine echte Wirtschaftswundergeschichte. Sie dauerte über 40 Jahre. Grundlage des Erfolges waren die lebensecht wirkenden Masken, die allesamt von der Hand des Firmengründers Walter Preussler stammten. Als begnadetem Modelleur gelang es ihm immer wieder, die typischen Züge einer Person einzufangen und sie durch ein paar gekonnte Übertreibungen zu einer treffenden Karikatur werden zu lassen. Mit Hilfe einiger technischer Innovationen konnten diese Vorlagen dann in seiner Fabrik in hochwertige Masken umgesetzt werden. Die Firma Preussler war auch Erfinder der ersten Kautschuk- und Gummimasken.

Kein Wunder also, dass seine Clowns, Hexen, Gruselmasken, aber auch Prominente wie Prinz Charles, Gorbatschow, Nixon, Carter, Kennedy, Curd Jürgens, Al Bundy, Miss Piggy, sogar Saddam Hussein allesamt Renner waren. Allein die Maske Ronald Reagans verkaufte sich während seiner Regierungszeit in den USA über 80.000 mal pro Jahr. Auch Masken von deutschen Politikern wie Helmut Kohl oder Hans-Dietrich Genscher fanden guten Anklang, Helmut Schmidt lud die Preusslers während seiner Kanzlerschaft in den 70er Jahren sogar mehrfach zu Bundeskanzlerfesten ein und Heiner Lauterbach trug einen Hünfelder Gorillakopf während seiner legendären Szene in Doris Dörries Kultfilm „Männer".

Wie erfolgreich, ja sogar berühmt, die Hünfelder Firma mit ihren Masken wurde, ist vielen nicht bewusst. Daher soll diese Ausstellung aus der Sammlung Horst und Grete Krassa nicht nur einen faszinierenden Einblick in das Masken-Sortiment bieten, sondern auch die nicht minder spannende Geschichte des Unternehmens erzählen.

Kurator der Ausstellung ist Christoph Krassa.

Eintritt frei!

Begleitprogramm:
Sonntagsführungen um 15.00 Uhr mit Christoph Krassa
am 8.2.2009 und 22.2.2009

Masken-Workshop, fertigen Sie Ihre eigene Maske
mehr Infos und Anmeldung finden Sie hier ...

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit einer Einführung von Marianne Blum erschienen und für 5,00 € an der Museumskasse erhältlich.

Bericht und Bilder von der Ausstellungseröffnung bei osthessen-news.de

Ausstellungen 2008

Schneekugeln und Traumkugeln

29. November 2008 bis 1. Februar 2009


Als Bernhard Koziol im Winter 1950 mit seinem VW-Käfer in einer Schneeverwehung stecken blieb, schaute er nach hinten durch die beiden kleinen Rückfenster: Im unwirklichen Schneegestöber sah er drei Rehe stehen - die Idee für seine Traumkugeln war geboren.

Die Koziol Traumkugel® hatte schon einen gläsernen Vorfahren, denn im Jahr 1900 ließ sich der Wiener Werkzeugmacher Erwin Perzy seine Erfindung als „Glaskugel mit Schnee-Effekt" patentieren. Die ursprünglichen Glaskolben mit hölzernem Fuß wurden schon in den ersten Jahren ihrer Herstellung mit den unterschiedlichsten Motiven gefüllt.

Der eigentliche „Boom" der Schneekugeln setzte in den 1950er Jahren mit der Entdeckung des Kunststoffes Polystyrol sowie dem aufkommenden Massentourismus ein. Seitdem haben die Schneekugeln die Welt erobert und bleiben als eine der schönsten Kindheitserinnerungen lebendig. Und es gibt sie heute noch, die kleine Kugel, in der Schnee herumwirbelt und zu Boden fällt, wenn man sie schüttelt: Zum Selbstgestalten, zum Sammeln und einfach zum Anschauen.

Schneekugeln sind nicht nur zu einem beliebten Sammelobjekt von Privatsammlern geworden, sondern haben mittlerweile auch Eingang in Museumssammlungen gehalten.

Ausgehend von einer Fuldaer Privatsammlung wird in der diesjährigen Weihnachtsausstellung eine kleine kulturgeschichtliche Aufbereitung der Schneekugel
Schneekugeln und Traumkugeln (pdf-Datei, 97 kB)
Leise rieselt der Schnee oder der Beginn einer wunderbaren Sammlung (pdf-Datei, 102 kb)
in Zusammenarbeit mit der Firma Koziol in Erbach/Odenwald präsentiert. Mehr Informationen zur Firma Koziol und zur Sonderausstellung im Vonderau finden Sie unter: www.schneekugel.de


Eintritt: 1,00 €

Presseberichte zur Ausstellung:
Fuldaer Zeitung vom 30.11.2008
und
Osthessen-News vom 29.11.2008

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Kontraste - Kunstverein Fulda e.V.Kontraste - Querschnitt-Ausstellung des Kunstvereins Fulda e.V.
24. Oktober bis 23. November 2008


Es ist wieder so weit: Der Kunstverein Fulda e.V. lädt herzlich ein zur mittlerweile elften Querschnitt-Ausstellung in den Räumen des Vonderau Museums. Die jurierte Gruppenausstellung steht in diesem Jahr unter dem Thema „Kontraste“.
Eine umfangreiche Auswahl an Arbeiten, die speziell für diese Ausstellung gefertigt wurden, bietet einen Überblick über das Streben und Schaffen der zirka neunzig Mitglieder des Vereins, die sich in unterschiedlichen Medien, darunter Malerei, Skulptur, Grafik und Textil, dem inhaltlich und formal vielschichtigen Thema genähert haben.

Eintritt frei!

Ausstellungsöffnung: Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 19.00 Uhr

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Gérard Eppelé
le roman peinture - memoires d´atelier

19. September bis 19. Oktober 2008


Der Arleser Künstler Gérard Eppelé (1929 in Cherbourg geboren) erlernte den Beruf des Schlossers, den er jedoch aufgab, um sich der Kunst zu widmen. Nach zwei kurzen Aufenthalten an der Kunstschule von Toulouse arbeitete er als Dekorateur. Dann verbrachte er 2 Jahre an der Nationalen Kunsthochschule in Aubusson. Schließlich ließ er sich in Paris nieder, wo er ab 1952 erneut als Dekorateur beim Film arbeitete und an Produktionen von Renoir, Autant-Lara oder Bunuel mitwirkte. 1959 ging er nach Vence, wo er wieder malte und zeichnete. Er traf Jean Dubuffet und verwirklichte seine erste Ausstellung 1960 in der Galerie Alphonse Chave in Vence. Von 1964-1992 war er Professor an der Villa Arson in Nizza. Seit 1998 lebt und arbeitet er in Arles. In Frankreich sowie im Ausland (Schweden, Belgien, Deutschland, Schweiz, Italien, England, Ägypten, Kenia) sind seine Werke Gegenstand zahlreicher Ausstellungen. Eppelé ist Herausgeber und Illustrator mehrerer Bücher, darunter mehrere Gedichtbände.

„Die Auseinandersetzung mit dem Portrait beginnt früh in meiner Malerei. Seit 1953 erscheint auf einer kleinen überraschenden Zeichnung ein Gesicht mit dem einfachen Titel “Träumer”. Das Gesicht ist breit, rund und heiter. Andere Figuren folgen, manchmal mit geschlossenen Augen oder offenem Mund. 1960 taucht eine archetypische Figur mit dem Titel “Der Mann im schwarzen Pullover” auf. Das ist der Anfang einer langen Serie, die den humanistischen Gedanken deutlich macht,  vor allem den der Identifikation des “Ich” durch den “Anderen”. Das Bild deutet auf die Identität eines transzendenten “Ich” hin und besonders auf den entschlossenen Willen, diese Figur ins Absolute einzutauchen. Jeder Maler malt sich selbst; jeder Maler ist sein eigenes Modell“ (Gérard Eppelé).

Eintritt frei!

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 18. September 2008 um 19.00 Uhr

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen und für 5,00 € an der Museumskasse erhältlich.

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Kunst & Kulinarisches - DIE MALKÖCHE Fulda

30. September bis 16. Oktober 2008


Mutige Fuldaerinnen und Fuldaer wurden Anfang des Jahres aufgefordert, ihre Talente an Farb- und Kochtöpfen zu beweisen. Gemeinsam wurde gemalt, gekocht und genussvoll geschlemmt. Initiatorin dieser künstlerisch-kulinarischen Verbindung ist die Wahlfuldaerin und Künstlerin Verena Kühnlein, die DIE MALKÖCHE Fulda gemeinsam mit der Museumspädagogin als Pilotprojekt durchführt.

Im ersten Schritt suchten die Teilnehmer ihr Lieblingskochrezept aus und gestalteten dieses gemeinsam mit der Künstlerin in einem 5-stündigen Workshop mit Acrylfarben, Tusche und Feder zu einem „Rezeptgemälde“. Dann ging es an die Kochtöpfe. In den Show-Räumen bei „küche perfekt bug“, Inhaber Carmen und Ralf Paul, setzten die Malköche ihre Rezepte in leckere Speisen um. Begleitet wurden sie dabei vom Kochprofi Josef Schubert. An fünf kulinarischen Abenden kreierten jeweils drei der Malköche ein 3-Gänge-Menü, das sie geladenen Gästen servierten. Die Kunstwerke und Kochkünste aller Malköche wurden von einer dreiköpfigen Jury begutachtet und bewertet.

Krönender Abschluss der MALKÖCHE-Veranstaltung wird die Prämierungsfeier am Dienstag, den 30. September 2008 im Museum sein. Alle Rezeptgemälde der Malköche werden bei der Ausstellungseröffnung erstmals gezeigt. Die „Drei kreativsten Malköche Fuldas“ werden bekannt gegeben und prämiert.
Eine Entpackungsaktion, jede Menge Food-Bilder und kulinarische Leckereien erwarten unsere Besucher. Eine Fotodokumentation zeigt Bilder der Mal- und Kochaktionen.
Die zwölf besten Rezept-Gemälde sind großformatig in einem Kunstkalender verarbeitet worden, der an der Museumskasse erhältlich ist.
Mehr zu dem MALKÖCHE-Projekt erfahren Sie unter:
www.die-malkoeche.de.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 30 September um 18.00 Uhr

Von unserer Prämierungsfeier am 30.9.08 im Vonderau Museum gibt es jetzt Fotos zu sehen: mehr >>>

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Menschen des veröffentlichten Lebens - Fotografien von Christof Krackhardt

1. August bis 14. September 2008


Nina Ruge, Günter Wallraff, MichelleBei den Menschen des veröffentlichen Lebens, die Christof Krackhardt in seiner Ausstellung im Vonderau Museum zeigt, ausstellt und vorstellt, ist das Gesicht bekannt. Wenn es uns neu erscheint, liegt es daran, dass er die Distanz der Bühne hinter sich gelassen hat und sehr nah mit der Kamera heran gegangen ist.

Nun stehen sie großformatig vor uns, 100 prominente Medienmenschen von Mario Adorf bis Zucchero, die wir strahlend und geglättet kennen, jetzt in faltenreicher Nähe, porentief nah, nachdenklich, ernsthaft, schon fast schwermütig. Sieht man hier den wirklichen Menschen dahinter? Hinter Petra Gerster, Nina Ruge und dem Dalai Lama?

Christof Krackhardt ist ein Fotoreporter, der schon fast alles fotografiert hat: Reportagen, Landschaften, Werbung und Porträts. Für die Rubrik Sonntagsgespräche des Kölner Express gestaltete er eindrucksvolle und zutiefst menschliche Porträts von bekannten Zeitgenossen. Seitdem widmet er sich immer intensiver der Kunstfotografie. Krackhardt denkt jedes Bild mit Blick auf ein größeres Ganzes, wobei es ihm um etwas sehr viel Tieferes geht. Er schafft Nähe im großen Format und Nachdenklichkeit, der man sich nicht entziehen kann.

Eintritt: 1,00 €

Zu der Ausstellung ist im Michael Imhof Verlag ein Katalog erschienen:
Menschen des veröffentlichen Lebens. Porträts von Mario Adorf bis Zucchero. Christof Krackhardt, 24 x 30 cm, 208 S., 444 Abb., Hardcover, ISBN 978-3-86568-276-5, 24,00 €
Der Katalog ist während der Ausstellung an der Museumskasse erhältlich.

Weitere Informationen zu Christof Krackhardt und seiner Ausstellung unter:
www.foto-organico.com

Bericht und Fotos von der Ausstellungeröffnung bei osthessen-news.de.

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Pedro Schmiegelow (1863-1943), Wasserkuppe, 1922, Öl/Leinwand, PrivatbesitzPedro Schmiegelow (1863-1943)
„Vom Wüstensand ins Rhöner Land"

27. Juni bis 7. September 2008


Die Präsentation der Gemälde und Zeichnungen von Pedro Schmiegelow (1863-1943) setzt eine vor Jahren initiierte Ausstellungsreihe fort, die sich den „Rhönmalern“ des vergangenen Jahrhunderts widmet. Sie versucht das Leben und das Gesamtwerk des hier sonst nur in der Spätphase seines Schaffens bekannten Künstlers der interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Sein 1900 mit Diplom abgeschlossene Kunststudium absolvierte er an der Kunstgewerbeschule Dresden. Hier lernte er nach seiner Aussage bei den Professoren und Malern Ernst Erwin Oehme (1831-1907) und Ermenegildo Antonio Donadini (1847-1936), der vor allem später als Pionier der künstlerischen Fotografie bekannt wurde. Nach der Überlieferung aus dem Jahr 1925 dürfte er weitere Studien in Kopenhagen, Zürich und Berlin betrieben haben, zumindest für die Berliner Zeit wird Professor Paul Friedrich Meyerheim (1842-1915) genannt, ein Maler und Grafiker, der seit 1887 einen Lehrstuhl an der Akademie für Bildende Künste Berlin inne hatte.
Sein späterer „beruflicher Werdegang“ ist nur zeitweise durch Anstellungen als Zeichenlehrer – u.a. Zeichen-Akademie in Hanau, Freiburger Gewerbe-Akademie und am Fuldaer Gymna-sium und Lyzeum – belegt. Er lebt und arbeitet überwiegend als selbstständiger Maler an unterschiedlichen Orten und kommt sogar 1910 nach Gersfeld, um nach knapp einem Jahr nach Bremen zu ziehen. Von hier unternimmt er vor und während des Ersten Weltkriegs viele Reisen, die ihn auch für ein halbes Jahr in den Nahen Osten führten. Richtig „sesshaft“ wird er erst seit 1919, als er in Fulda für das eine Jahrzehnt die zweite Frau und für den Rest des Lebens die Wirkungsstätte, wohl auch neue Heimat findet.

Eintritt: 1,00 €

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen und im Museumsshop erhältlich.
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„Zur Beförderung des geselligen Vergnügens ...“ - Der Fuldaer Bürgerverein im 19. Jahrhundert

Maskenball des Bürgervereins 1884, Foto: Stadtarchiv Fulda7. Dezember 2007 bis 27. Januar 2008
Dass sich einige Männer im Sommer 1832 öfter in einem Fuldaer Lokal trafen und wohl auch Politisches diskutierten, war schon auffällig, dass diese Treffen in die Gründung eines Vereins zur „Beförderung der geistigen Ausbildung und des geselligen Vergnügens durch Schriften und mündliche Unterhaltung“ mündeten, hatte etwas Ungeheuerliches. Was heute banal klingt – fröhlich beieinander sitzen und sich über das tägliche Geschehen unterhalten – war in den unruhigen Jahren um 1830 höchst verdächtig. Denn obwohl sich der Bürgerverein betont unpolitisch gab, beobachtete die kurhessische Regierung die junge Vereinigung genau.

Die Ausstellung zeigt, in welcher Situation Fulda am Anfang des 19. Jahrhunderts war, wer zu den Gründungsvätern des Vereins zählt und wie man sich „geselliges Vergnügen“ im 19. Jahrhundert vorstellen kann. Neben der aufkeimenden geselligen Kultur des Bürgertums steht dabei die beginnende bürgerliche Emanzipation.

Die Sonderausstellung findet in der kulturgeschichtlichen Abteilung der Dauerausstellung statt, die eigens umgebaut wird. Bekannte Exponate aus dem Rundgang Kulturgeschichte des Vonderau Museums – wie der prächtige rekonstruierte Festsaal des Bürgervereins – werden dabei einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Hinzu kommen zahlreiche originale Exponate zum Bürgerverein, vom alten Protokollbuch bis hin zu den Plänen des Vereinshauses in der Rabanusstraße, das in den 1950er Jahren abgerissen wurde.

Eintritt: 3,00 € (gleichzeitig gültig für die Daueraustellung)
Dienstags - Freier Eintritt!

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Wilhelm Rauscher (1864 – 1925)
Der Päpstliche Hofjuwelier, Hof- & Domgoldschmied in Fulda

8. Februar bis 27. April 2008

Tradition und Innovation, Kunsthandwerk und Industrialisierung – Gegenpole, die Rauschers Leben und Wirken im Zeitalter gesellschaftspolitischer Spannungen Reichsgründung und Weimarer Republik beschreiben.
Im Jahre 1864 in Aachen geboren wuchs Wilhelm Rauscher in eine Gesellschaft hinein, in der bewußt religiöses Leben, einhergehend mit katholischer Frömmigkeit erneuert wurde. Allerorts entstanden Gotteshäuser vorwiegend im vorreformatorischen Stil, Kirchenschätze wurden restauriert oder durch Neuerwerbungen erweitert. Die damit verknüpfte gesteigerte Wertschätzung und Pflege sakraler Kunstgüter kam auch dem Goldschmiedehandwerk zugute. Viele Werkstattgründungen von auf Sakralkunst spezialisierten Goldschmieden waren die Folge.

Im Rheinland fand die Entwicklung die stärkste Ausprägung. Hier lernte und arbeitete Rauscher in renommierten Ateliers bei Reinhold Vasters in Aachen, bei Franz Xaver Hellner in Kempen und schließlich in der Trierer Firma Brems-Varain.

Mit den gesammelten Erfahrungen zog es Rauscher 1892 in die Bischofsstadt Fulda, wo er eine Werkstatt gründete, die er anfangs gemeinsam mit dem Goldschmied Ferdinand Lürenbaum betrieb, und die schließlich drei Generationen existierte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten erlangte er schon bald die Gunst der Fuldaer Bischöfe und überzeugte viele Geistliche, Adelige und Privatiers im In- und Ausland von seiner Kunstfertigkeit. Der Limburger Bischof Dominikus Willi, Ludwig Szely, Domherr des Györer Domkapitels, Fürst Franz Josef von Isenburg-Birstein, die Landgräfin Anna von Hessen, sowie die Züricher Familie Lang-Schleuninger zählten zu seinen treuen Kunden und bedachten die Werkstatt Rauscher mit Aufträgen, die teils von den gewöhnlichen, oft stereotypen Bestellungen abwichen. Sie ermöglichten Rauscher traditionelle, für einen guten Goldschmied entscheidende Qualitäten unter Beweis zu stellen.

Jedoch nicht allein Kunstfertigkeit, namhafte Klientel und die Anhäufung von Titeln machten Rauscher zu einem der bekanntesten Goldschmiede für Sakralkunst im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Wesentlichen Anteil hatten sein kaufmännisches Geschick und die innovativen, inhaltlich und künstlerisch perfektionierten, mehrsprachigen Bestellkataloge, mit deren Hilfe er weltweit potentielle Kunden von den USA bis nach Japan und Afrika erreichte. Die Kataloge bilden eine Kombination aus kunstvollen Schmuckblättern für ausgewählte Kunden und den seinerzeit eher in der Industrie zur Vermarktung von Fabrikerzeugnissen bekannten Katalogen.

Eine Ausstellung des Vonderau Museums Fulda, des Dommuseums Fulda, des Dommuseums Frankfurt und des Diözesanmuseums Limburg

Eintritt: 3,00 €

Der Flyer zur Ausstellung zum Download: Ausstellungs-Flyer (pdf-Datei 1,1 Mb)

Begleitprogramm:
Sonntagsführung um 15.00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Vonderau Museums,
in der Zeit der Ausstellung vom 8. Februar bis 27. April 2008

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Die faszinierende Welt der Spinnrn

27. März bis 12. Mai 2008

Fast jeder von uns ist schon einmal erschrocken, wenn eine Spinne unvermutet im Sauseschritt über den Boden krabbelt. Während die Einen sich allein bei dem Gedanken an die kleinen behaarten Geschöpfe ängstigen, finden andere sie nützlich, interessant oder im wahrsten Sinne des Wortes unheimlich schön. Spinnen wecken beim Betrachter die unterschiedlichsten Gefühle.

Einige der rund 84000 verschiedenen Arten von Spinnentieren, zu denen beispielsweise auch die Skorpione und Milben zählen, sind gefährlich. In unseren Breiten gibt es jedoch keine „Killer“. Die wirklich giftigen Gattungen und Arten leben meist in den tropischen Regionen unserer Erde.

Einen lebendigen und faszinierenden Einblick in die Welt der Spinnentiere ermöglicht die Sonderausstellung „Faszinierende Welt der Spinnen“. In über 30 naturnah eingerichteten Terrarien werden neben der größten Spinne der Welt, der Brasilianischen Vogelspinne, und der so genannten Schwarzen Witwe, auch gewaltige Hundert- und Tausendfüßler sowie der riesige afrikanische Skorpion Pandinus Imperator lebend gezeigt.

Überzeugen Sie sich selbst davon - diese Geschöpfe werden Sie durch ihre ganz besonderen und einzigartigen Eigenschaften und Fähigkeiten faszinieren:
eine Lebendschau, die auch Bewunderung für diese ganz besonderen Kreaturen erweckt!

Eintritt
Erwachsene:     4,50 €
Kinder ab 6 Jahren: 3,00 €
Schulklassen und Gruppen ab 15 Personen je 2,50 €
Familie (2 Erwachsene + Kinder):     10,00 €

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Codex Eberhardi, Fulda, Mitte 12. Jh., Abschrift 14. Jh., Staatsarchiv Marburg, Fuldaer Kopiare Nr. 427, fol. 224v/225rDer Codex Eberhardi

NUR am Mittwoch, 11. Juni 2008!!

Der Codex Eberhardi, eine der wichtigsten Fuldaer Handschriften
des Mittelalters kehrt für einen Tag an seinen Ursprungsort zurück!

Vor wenigen Wochen hat die Historische Kommission für Hessen den dritten und letzten Band der Edition des Codex Eberhardi, den lange erwarteten umfangreichen Index, vorgelegt. Dies bietet die einmalige Gelegenheit, einige der schönsten und für die fuldische Geschichte interessantesten Blätter dieser berühmten Handschrift des Mönchs Eberhard von Fulda im Vonderau Museum auszustellen.

Die Handschrift wird für die Öffentlichkeit nur am 11. Juni 2008 von 10.00 bis 19.00 Uhr im Rahmen
der Dauerausstellung im Vonderau Museum zu sehen sein (Eintritt: 3,00 €)

Festvortrag zur Tagesausstellung "Der Codex Eberhardi"
Mi. 11.06.2008,    19.00 Uhr
        Der Codex Eberhardi
Referent: Dr. Heinrich Meyer zu Ermgassen

Die Einladung zu dieser Veranstaltung zum Download als pdf-Datei (172 kb)

Informationen zu der dreibändigen Edition des Codex Eberhardi:
Mit der Edition des Codex Eberhardi des Klosters Fulda und dem Index dazu wird erst-mals die vollständige Ausgabe einer der wichtigsten Quellen zur Geschichte Fuldas im frühen und hohen Mittelalter vorgelegt.
Entstanden ist der Codex in Fulda zur Zeit Abt Markwarts (1150-1165) auf Initiative ein-zelner Konventsmitglieder. Schreiber war der Mönch Eberhard. Seine Pergamentschrift ist eines der aufwendigsten und umfangreichsten Kopialbücher des hohen Mittelalters über-haupt; sie besteht aus zwei Bänden von insgesamt 740 Seiten und ist reich mit Buch-schmuck ausgestattet.
Zum Inhalt hat sie Abschriften aus dem Klosterarchiv: Papst-, Kaiser- und Privaturkun-den von der Gründung des Klosters 744 an sowie urbarielle Aufzeichnungen. Besonders wichtig sind Eberhards regestenartige Kurzfassungen oder „Summarien“ der acht karolin-gischen Traditionscodices, deren Originale bis auf ein Cartular heute verloren sind. Diese Schenkungslisten enthalten Nachweise über den riesigen Grundbesitz des Klosters, der sich bereits im 9. Jahrhundert von Friesland bis Schwaben und vom Elsass bis Thüringen erstreckte; sie enthalten zahlreiche Ersterwähnungen deutscher Ortschaften.
Nicht ganz unproblematisch ist diese Quelle allerdings: Eberhard hat seine Vorlage teil-weise überarbeitet, sie gelegentlich verfälscht, ja einige Urkunden selbst erfunden; daher gilt sein Werk als „Gipfel der Unzuverlässigkeit“. Anhand der nun vorgelegten Edition und des minutiösen Index wird es möglich, Eberhards Arbeitsweise genauer auf die Spur zu kommen. Über seine Absichten äußert sich der Fuldaer Mönch mehrfach: Sein Codex soll in erster Linie „Propagandamittel“ sein zur Abwehr weltlicher Übergriffe auf sein Kloster.
Der Codex Eberhardi ist eine wichtige Arbeitsgrundlage für den Mittelalter-Forscher, ins-besondere für Kirchen-, Rechts-, Verfassungs- und Wirtschaftsgeschichte, für Landes- und Ortsgeschichte so wie für die Urkundenforschung.

Erster und zweiter Band: Textedition, dritter Band: Index.
Herausgegeben und bearbeitet von Heinrich Meyer zu Ermgassen (Veröffentlichung der Historischen Kommission für Hessen Bd. 58/1-3)
1. Bd. XVIII und 338 S., 1995, ISBN 2-7708-1044-9. € 32,00
2. Bd. XIV und 362 S., 1 farbige Abb., 1996, ISBN 3-7708-1059-7. € 32,00
3. Bd. XXVI und 421 S., 2007, ISBN 978-7708-1313-1. € 32,00
Bd. 1-3 zusammen € 78,00

An der Museumskasse erhältlich und auch bei:

Historische Kommision für Hessen
Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg
Telefon: 06421-9250-0, Fax: 06421-161125
e-mail: hiko-marburg@web.de
http://www.hiko-marburg.de

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Plakat zur Ausstellungartist 2008

18. Mai bis 15. Juni 2008

Das Vonderau Museum öffnet seine Pforten für die Kunstschaffenden der Region!
Eine geplante Ausstellungsreihe bietet den im Fuldaer Raum lebenden Künstlern eine neue Möglichkeit ihr Werk im Vonderau Museum einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Aus Gesprächen mit vielen an einer Einzelausstellung im Museum besonders interessierten Künstlern ist diese Idee entstanden; einmal jährlich die Räume des Museums jeweils sechs Künstlern zur Verfügung zu stellen. Eine kleine Gruppenausstellung, die dennoch anstrebt im Sinne einer individuellen Schau das Werk jedes Einzelnen herauszuarbeiten. Jeweils zwei Künstler gestalten gemeinsam ihre Schau in einem der großen Sonderausstellungsräume des Vonderau Museums. Damit wird sie gleichzeitig zu einem künstlerischen Austausch, zu einer zwangsläufigen und direkten Auseinandersetzung mit dem Werk des Anderen führen. Diese Erfahrungen, neben anderen Themen, die das Kunstschaffen unserer Region und darüber hinaus betreffen, werden in den veranstalteten sonntäglichen Gesprächen der Künstler mit den interessierten Besuchern sicher zur Sprache kommen können.
In diesem Jahr stellen aus:

Ulrich Barnickel und Hartmut Krüpe-Silbersiepe
Peter Henryk Blum und Dieter Alsheimer
Joanna Skurska und André Druschel

Die Ausstellung wird am Internationalen Museumstag eröffnet.
Bericht über die Ausstellungseröffnung bei schoene-nachrichten.de.

Künstlergespräche
So. 25.05.2008    15.00 Uhr
Gespräche über Kunst mit den Künstlern Dieter Alsheimer und Ulrich Barnickel.

So. 01.06.2008    15.00 Uhr
Gespräche über Kunst mit den Künstlern Peter Henryk Blum und André Druschel.

So. 15.06.2008    15.00 Uhr
Gespräche über Kunst mit den Künstlern Joanna Skurska und Hartmut Krüpe.

Eintritt: frei

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„Hommage an Fulda" - Galerie 21

Hommage an Fulda - Galerie 2122. Juni bis 20. Juli 2008

Der Fuldaer Förderkreis Galerie 21 e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, förderungswürdigen Künstlern die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren und sie zu ermutigen, ihrem künstlerischen Talent und ihrer Weiterentwicklung eine Chance zu geben.

Damit setzt der Förderkreis die Tradition des „Jungen-Kunstkreises Fulda” fort, der von 1958 bis 1972 richtungweisend in der Fuldaer Kunstszene war. Zu seinen Mitgliedern zählen auch heute noch einige der damaligen Mitglieder.

Der Förderkreis Galerie 21 e.V. organisiert in regelmäßigen Abständen Ausstellungen, präsentiert werden Arbeiten Fuldaer und auswärtiger Künstler. In jedem Jahr wird zusätzlich eine Ausstellung realisiert mit allen Künstlern, die bisher in der Galerie 21 ausgestellt haben, und zwar in verschiedenen Städten mit dem Thema „Hommage an die jeweilige Stadt“. So wird jedem Künstler eine überregionale Plattform geboten.

Ihre „Hommage an Fulda“ werden die folgenden Künstler umsetzen und präsentieren:
Karl Oskar Aha (Fulda), Anita Badenhausen (Schwalmstadt), Rudi Benz (Fulda), Toni Burkhart (Nürnberg), Karl Eichler (Fulda), Hans Göbel (Frankfurt), Erich Gutberlet (Großenlüder), Bernd Haspel (Fulda), Rolf Günther Herchen (Petersberg), Pedro Herzig (Hofbieber), Annette Horn (GB, Nürnberg), Verena Kühnlein (Fulda), Hilli Neidert (Fulda), Bärbel Stückradt Nikutta (Fulda), Karin Priwitzer (Fulda – Berlin), Thomas Peter Schardt (München), Dr. Verena Wagner Pfisterer (Berlin), Johannes Wießner (Fulda), Heiner Wolff (Fulda), Willy Weihreter (Nürnberg) und Special Guest: Itai Nyama (Simbabwe).

Eintritt frei

Ausstellungen 2007

Kinder und Weihnachten

Kreative weihnachtliche Ideen,
umgesetzt von Schülerinnen, Schülern und Erwachsenen

1. Dezember 2007 bis 6. Januar 2008

Weihnachten ist noch immer ein bedeutendes Familienfest mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Da in den Schulen Weihnachten immer häufiger als Thema fächerüber-greifend im Deutsch-, Mathematik-, Sachkunde-, Religions- und Kunstunterricht behandelt wird, hat Oberbürgermeister Gerhard Möller nach den Sommerferien einen Schülerwettbewerb des Vonderau Museums ausschreiben lassen. 11 Klassen und 1 Kunst-Kurs mit über 200 Schülerinnen und Schülern haben teilgenommen.
Die liebevoll und kreativ umgesetzten weihnachtlichen Ideen der Grundschüler, Jugendlichen und Erwachsenen werden nun in einer Sonderausstellung im Vonderau Museum präsentiert. Die Klassen 2a (Klassenlehrerin Marlis Felber) und 2b (Klassenlehrerin Monika Noak) der ABC-Land-Schule Maberzell haben die Gold- und Silbersternchen-Dekoration für den Weihnachtsbaum gebastelt, die Klasse 4c (Klassenlehrerin Iris Päch) der Bonifatius-Schule Horas, die Klassen 4 und 9 (Kunstlehrerin Hilli Neidert) der Don-Bosco-Schule Künzell und die Klassen 1c (Klassenlehrerin Barbara Schäfer) und 2a (Klassenlehrerin Annette Bauer) der Fliedetalschule Flieden haben Engel als Skulpturen, Zeichnungen und als „fliegende“ Engel künstlerisch umgesetzt, die Klasse 4a (Klassenlehrerin Kerstin Schönherr) der Adolf-von-Dalberg-Schule hat ein großes weihnachtliches Brettspiel „Mensch freue Dich“ entwickelt und hergestellt und die Klassen 1a und 1b (Klassenlehrerinnen Stefanie Semmler und Silke Bott-Schäfer) der Ritter-von-Haune-Schule Burghaun haben ihre Lieblings-Weihnachtsgeschichte auf Transparentpapier als „Film“ für ein Guckkastenkino erstellt. Die Schülerinnen der Klasse FS1 (Klassenlehrerin Susanne Diehl) der Fachschule für Sozialpädagogik  an der Marienschule haben ihre Ideen zu Weihnachten als ein Fest mit vielen Vorstellungen fantasievoll für Kinder umgesetzt: symbolisch als ein Weg, als Stille Nacht und Schrille Nacht, als Engels-Quartett, als besonderes Geschenk mit Guckloch zum Hineinschauen, als Puzzle und als Weihnachtsbäume, die einmal ganz anders aussehen.
Rezept Festliche Weihnachtssuppe (Frau Krenzer)Und da zu Weihnachten auch immer ein leckeres Festmahl gehört, haben die erwachsenen Malschülerinnen der Künstlerin Verena Kühnlein (weitere Infos auf der Hompage: www.verenz.de ) eins ihrer Lieblingskochrezepte in ein weihnachtliches Kunstwerk verwandelt: mit leuchtenden Acrylfarben, Spachtel, Tusche und Feder sind künstlerische Weihnachts-Kochrezepte entstanden, die man in der Ausstellung als kleine Rezept-Postkarten auch mitnehmen kann. (Zur Großansicht des Rezeptes (150 kB) bitte auf nebenstehendes Bild klicken).


Eröffnet wurde die Sonderausstellung durch Oberbürgermeister Gerhard Möller am Freitag, 30.11.2007, 18.00 Uhr, in der Kapelle des Vonderau Museums. Musikalische Umrahmung mit dem Kinderchor St. Bonifatius Fulda unter der Leitung von Reinhold und Brigitte Feldmann mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern.

Eintritt frei!

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"Frauenzimmer und Mannsbilder" -
Querschnitt 2007 des Kunstvereins Fulda e. V.

24. August bis 14. Oktober 2007

Das Thema der mittlerweile zum 10. Mal stattfindenden traditionellen Querschnitt - Ausstellung lautet „Frauenzimmer und Mannsbilder“. Die Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Fulda e.V. zeigen in dieser  Ausstellung aktuelle Kunstwerke, die in diesem Jahr entstanden sind. Es wird ein repräsentativer Querschnitt des künstlerischen Schaffens der Künstler/innen aus der Region Fuldas vorgestellt. In den Bereichen Skulptur, Malerei und Grafik werden die von einer Fachjury ausgewählten Werke präsentiert.

Eintritt frei!
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"Eins in die Presse" - Der Fotograf Günter Zint

Berlin 1968 - Günter Zint / PANFOTO

24. August bis 14. Oktober 2007

Günter Wallraff über seinen Freund Günter Zint:
"Günter Zint ist nicht nur einer meiner zuverlässigsten Freunde, sondern auch einer der „letzten Menschen", die ich kenne. Er ist trotz seiner Professionalität und seines fotografischen Könnens nicht nur Augenzeuge der Vorgänge, sondern meist auch Betroffener. Nur scheinbar agiert er als Beobachter und Reporter, fast immer ist er Teil des Geschehens. Er fotografierte noch den auf ihn niedersausenden Gummiknüppel. Angriffen stellt er seine Kamera entgegen. Bevor Zint fotografiert, sich auf die Technik seiner Ausrüstung verlässt, nimmt er selbst am politischen Geschehen teil, ob das nun in einer Kinderladen-, Stadtteil- oder Mieterinitiative ist oder wenn er sein Engagement im Kampf der Atomkraftgegner durch seine Arbeit dokumentiert. [...]
Durch Teilnahme am Geschehen bringt Günter Zint andere Fotos in die Redaktionen als seine Kollegen, die ihre Professionalität darin sehen, immer den coolen Überblick zu behalten. Diese teilnehmende Beobachtung nimmt seinen Fotos den voyeuristischen Aspekt, was besonders bei seinen „Kiez-Fotos" auffällt. [...]
Er zeigt Ausbeutung, Elend, Verzweiflung und Prostitution auf St. Pauli, so daß diese Fotos Voyeuren keinerlei Lustgewinn bieten können, und er zeigt das Menschliche, wo immer es ihm möglich ist. Günter Zint arbeitet in den meisten Fällen ohne Auftrag, und er braucht keinen Auftrag, um sich zu engagieren. [...]
In einer fernen Zeit, die wir wohl nicht erleben werden, wird das alles, was er heute dokumentiert und mit erschreckender Deutlichkeit fixiert, als Kunstdokument vergangener Zeiten an die Unterdrückungen und Ausbeutungen dieser Epoche erinnern. Aber erst wenn das, was heute in Wackersdorf, Gorleben, Brokdorf, Duisburg, Passau, Hoyerswerda, Solingen, Rostock-Lichtenhagen und Mölln geschah und geschieht, nur noch dunkle Flecken in unserer Geschichte sein werden, erst dann werden solche Fotos wie Kunstwerke in Museen zu besichtigen sein."
Günter Wallraff im April 2007

Biografie
Günter Zint ist am 27.6.1941 in Fulda geboren und dort aufgewachsen. 1959 begann er ein Volontariat bei der Deutschen Presse Agentur (dpa) und wurde in Frankfurt, München und Berlin zum Bildredakteur ausgebildet. Anschließend ging er nach Skandinavien und arbeitete von dort als Fotograf für QUICK und TWEN. In den Sechziger Jahren beobachtete er die Musikszene in London, Berlin und Hamburg. 1964 gründete er die Fotoagentur PAN-FOTO in Hamburg. Dort arbeitete er schwerpunktmäßig im STAR-CLUB und für verschiedene Schallplattenfirmen.
Mit der zunehmenden Politisierung der Studentenbewegung machte er in der zweiten Hälte der Sechziger Jahre auch politische und subkulturelle Reportagen.
In den Siebziger und Achtziger Jahren arbeitete er zusammen mit Günter Wallraff und illustrierte die Bücher DER AUFMACHER und GANZ UNTEN. Außerdem entstanden viele Dokumentationen über die politischen und kulturellen Jugendbewegungen. Es entstanden über 40 eigene Fotobücher, die fast alle vergriffen sind. Seine Agentur PAN-FOTO liefert Bildmaterial für viele weitere Buchproduktionen.

Eintritt: 1 Euro

Führungen:
Freitag, 12.10.2007 um 17.00 Uhr
Günter Zint führt persönlich durch seine Foto-Ausstellung
Sonntag, 14.10.2007 um 15.00 Uhr
"Leichte Schläge" - Günter Zint führt persönlich durch seine Foto-Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein neuer Band "Zintstoff" von Günter Zint beim heimischen Imhof-Verlag aus Petersberg. Weitere Informationen und die Möglichkeite der Vorbestellungen erhalten Sie hier ...mehr

Artikel und Bilder von der Ausstellungseröffnung bei schoene-nachrichten.de und bei osthessen-news.de

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Staatssicherheit - Garant der SED-Diktatur

14. September bis 7. Oktober 2007

Die Wanderausstellung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) wurde 1996 primär zur Information in den alten Bundesländern erarbeitet. Sie war bislang in über 60 Städten, auch in Ländern des ehemaligen Ostblocks - zuletzt in Riga, der Hauptstadt Lettlands - zu sehen und wurde von mehr als 230.000 Interessenten besucht.

Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der ehemaligen DDR, erläutert die Struktur, die Methoden und die Wirkungsweise des MfS und beschreibt seine Rolle als existenzielle Stütze des SED-Regimes. An ausgewählten Beispielen wird das menschenrechtswidrige Vorgehen des MfS gegen Andersdenkende nachgezeichnet, die langfristigen Folgen dieser Unterdrückungspolitik werden sichtbar gemacht.

Das abschließende Kapitel befasst sich mit dem Sturz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED)-Diktatur durch die friedliche Revolution von 1989.

Aufgezeigt wurden auch die rechtlichen Grundlagen und die Arbeitsfelder der Behörde der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU).

Begleitend zur Ausstellung wurde ein Vortrag und eine Lehrerfortbildungsveranstaltung angeboten.

Während der Ausstellungszeit standen zwei fachkundige Mitarbeiter-/innen der Behörde für Führungen und Gespräche zur Verfügung.

Eintritt frei!

Artikel und Bilder von der Ausstellungseröffnung bei osthessen-news.de

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Parallel Visions

Ausstellungsplakat23. Juni bis 29. Juli 2007

SYNE heißt der Zusammenschluss von professionellen Delaware Valley Künstlern, deren internationale Sonderausstellung „Parallel Visions“ im Vonderau Museum präsentiert wird. Die griechische Silbe „Syn“ bedeutet „mit, zusammen, gemeinsam“ und seit Gründung von SYNE im Jahr 1992 hat die Künstler-gruppe diese Bedeutung als Fokus ihrer Arbeit beibehalten.

Unter der Leitung von „Sister Cities of Wilmington“ hat SYNE bisher mehrere lokale und internationale Ausstellungen verwirklicht und die Möglichkeit erhalten, ihr Werk in Übersee zu präsentieren und dabei Künstler aus den Partnerstädten in England, Schweden und in Deutschland zu treffen.
Unter dem Motto und Thema „Parallel Visions“ hat SYNE die ehrgeizige Aufgabe übernommen, Künstler aus sechs verschiedenen Ländern mit deren Werken zusammen zu bringen und zwar aus Wilmingtons Partnerstädten Fulda, aus Kalmar/Schweden, Watford/England, Osogbo/Nigeria und aus Olevano sul Tusciano/Italien. Ihr neues Partnerstadt-Verbindungsprojekt „Parallel Visions“ hat ihnen die Gelegenheit gegeben, als Gastgeber Künstler aus der ganzen Welt einzuladen und deren Werke der Öffentlichkeit in Wilmington vorzustellen.
 
Nun präsentiert das Vonderau Museum die Werke der amerikanischen Künstlerinnen und Künstler Margo Allman, Carla Lombardi, Helen Mason, Deborah Stelling, Valetta, Mitch Lyons, Ken Mabrey und Rick Rothrock in „paralleler Vision“ zu den Werken der aus Fulda eingeladenen Künstlerinnen und Künstler Veronika P. Dutt, Petra Lange, Joanna Skurska, Ulrich Barnickel, Peter H. Blum, Predrag Hegedüs, Gideon H. Krüpe, Michael Mohr, Walter M. Rammler und Leszek Skurski sowie je ein Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers aus den anderen Partnerstädten Wilmingtons.

Eintritt frei!

Artikel mit Fotos von der Ausstellungseröffnung unter: www.schoene-nachrichten.de

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Geheimnisvolle Masken aus der Rhön

24. November 2006 bis 25. März 2007

Die Ausstellung der Volkskundlichen Sammlung des Hessischen Landesmuseums stellt neben einer kleinen Sammlung von Masken aus Süddeutschland, Schweiz und Österreich vorwiegend Holzmasken aus der Rhön vor. Aus letzterem Gebiet, einer noch nahezu unbekannten Fastnachtsregion, werden über 100 Exponate gezeigt. Dieses bayrisch-, hessisch-thüringische Grenzgebiet ist die nördlichste Fastnachtshochburg Deutschlands, in der die Akteure Holzmasken tragen.

Der Fasching beginnt hier oft schon kurz nach "Heilige Drei Könige" und zieht sich mit seinen Nachfeiern bis in die erste Woche der Fastenzeit. Die Brauchträger dieser über lange Zeit unorganisierten "Foasenocht" waren früher die Mitglieder der Dorfburschenschaften und heute die der örtlichen Vereine. Bei ihren "Heischegängen" von Haus zu Haus, um an Geld, Naturalien wie Wurst, Eier, Fleisch und Alkohol heranzukommen, imitierten sie gern bekannte, Geld einnehmende Personen wie Ordensbrüder, jüdische Hausierer, Akrobaten und Bärentreiber.

Der Rhöner Brauch, an Fastnacht Holzmasken auszusetzen, reicht bis in die 1840er Jahre des 19. Jahrhunderts zurück und verdankt seine Entstehung den demokratischen Bestrebungen der Bürger von Oberelsbach. Später erhielt der Brauch Vertretung durch die Schüler der neuen Holzschnitzschule in Bischofsheim.

Die überwiegend der barocken Tradition verhafteten Masken, meist Männer- und Frauengesichter, sind in der Regel sogenannte Glattlarven, die durch ihre Vielfalt beeindrucken. Unter den Vermummten gibt es Span- und Strohmänner , "Debudel", Jüde", Hanswurste, Clowns und spezielle Lumpenmasken wie den "Schlapper" und das "Schlappmaul". Letztere können sogar de Unterkiefer bewegen. Einige der Larven, insbesondere die alten aus Bischofsheim, lassen sogar formale Abhängigkeiten zum alpinen Bereich vermuten.

Auffallend ist noch die hohe Anzahl von "Judenantlitzen", welche zwar die Sichtweise der ortsansässigen Christen entstammen, aber nicht wie die "Stürmer-Fratzen" der NS-Zeit Juden in antisemitischer Weise persiflieren.

Hierbei stellt das Kostüm des "Blaue Jüd" eine weitere Besonderheit dar, das auf eine historische Aufführung "Der Auszug der Kinder Israel aus Ägypten" im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Dieser Brauch zieht heute noch den gesamten Ort Weisbach in seinen Bann und verbreitet dort geradezu eine festliche Stimmung. Um eine authentische Brauchdeutung zu erhalten, wurden für die Ausstellung auch die Nachkommen der ehemaligen Weisbacher Juden in Nord- und Südamerika befragt.

Des weiteren korrigieren Ausstellung und Katalog, der u.a. eine Aufstellung der Rhöner Maskenschnitzer seit dem 19. Jahrhundert bietet, die Behauptung, dass die Rhöner Fastnacht eine reine Männerangelegenheit gewesen sei.

Eine Ausstellung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.

Eintritt: 1,00 €

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Herbert Aulich - Retrospektive
Arbeiten aus 5 Jahrzehnten

13. Januar bis 18. Februar 2007

ohne Titel (2005), Acryl und Fotocollage, Papier, 35 x 48 cmZum Werk von Herbert Aulich

Herbert Aulichs (*1927 Wüstendorf/Breslau) Kunst charakterisiert sich im weitesten Sinne durch konstruktive Konzepte zwischen strenger Geometrie und intuitiver Konkretion. Der Künstler ging zunächst an die Werkkunstschule in Hannover und nahm u.a. Unterricht bei dem namhaften Maler Carl Buchheister, der seine ab 1956 entstehenden Arbeiten beeinflusste.

Ab 1962 begann der Künstler dann mit geometrisch gegliederten Kompositionen in unregelmäßigen und asymmetrischen Umrissformen. Längliche trianguläre und vieleckige Farbformen stehen in Transparenz und Addition zueinander.

Ende der 60er Jahre entstanden dann räumlich, illusionistische Kompositionen mit einer klar sachlichen Formensprache. Jetzt wurde dem Künstler auch die Linie als Diagonale und die Farbe in ihrer Kontrastwirkung wichtig, denn beides verleiht der Komposition Dynamik und Energie.

In den 80er Jahren kam ein neues Element in Aulichs Arbeiten. Gezeichneten Strukturen werden vielfach solche gegenübergestellt, die durch Manipulation entstanden sind. In den erzeugten Strukturen mischen sich Gesetzmäßigkeit und Zufall. Zusätzlich werden häufig in die Arbeiten Fotografien integriert, die im Detail, im Ausschnitt in Erscheinung treten.

Eintritt frei

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Libellen - „Jäger mit gläsernen Schwingen"

10. März bis 29. April 2007

Schon vor etwa 300 Millonen Jahren gab es Libellen. Auch im Braunkohletertiär der Sieblos-Schichten sind ihre Überreste erhalten geblieben. Libellen haben damals, wie heute über erstaunliche Anpassungen verfügt. So können sie als erwachsene Insekten beispielsweise rückwärts fliegen, weil sie ihre Flügel unabhängig voneinander bewegen können.
Die Tiere wechseln zwischen den beiden „Welten" Unterwasserlebensraum (als Larve) und Luftraum (als erwachsenes Insekt). Während ihre Lufthoheit nur wenige Wochen im Sommer andauert, kann die Larvalzeit mehrere Jahre betragen. Die gefräßigen Jäger sind unter Wasser stets auf der Lauer nach Nahrungstieren. Dies können kleinste Wasserflöhe oder auch Kaulquappen oder kleine Fische sein. Wenn die Libelle ausgewachsen ist häutet sie sich an Land zum fertigen Insekt. Zurück bleibt die leere Larvenhülle, Exuvie genannt. Auch die erwachsenen Libellen sind Jäger, die sich kilometerweit von „ihrem Heimatgewässer" entfernen können. Deshalb werden neu angelegte Gartenteiche auch sehr schnell durch die Pionierarten unter den Libellen besiedelt.

Die Ausstellung des NABU-Stadtverbandes Herne und des Vereins für Naturkunde in Osthessen zeigt die Phasen im Laufe eines Libellenlebens, die speziellen Anpassungen und die verschiedenen Libellen-Arten in den für sie typischen Lebensräumen, sowie die Faszination, die von diesen filigranen Flugakrobaten auf uns Menschen ausgeht.

Viele Arten sind akut in ihrem Bestand bedroht. Für ihre Kartierung und ihren Schutz setzt sich der Verein für Naturkunde in Osthessen ein. Dabei ist er auch auf Meldungen derer angewisen, die auch mit offenen Augen durch unsere Region gehen.

Eintritt 1,00 €

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Kulturelles Erbe bewahren - 40 Jahre Fuldische Stiftervereinigung

Wilhelm Rauscher, Armreif, Kopie nach einem Original des 11. Jahrhunderts, Filigranarbeit, Gold,  Fulda 1904

1. Juni bis 8. Juli 2007

Die Vorbereitungen und notwendigen Vorgespräche zur Gründung einer Fuldischen Stiftervereinigung reichen in das Jahr 1967 zurück.

Als die damaligen Initiatoren der Gründung dieser Vereinigung, die sich zur Sicherung fuldischen Kulturgutes für das Vonderau Museum und die Region den Erwerb von Kunstgegenständen und Zeugnissen der Volkskunst zur Aufgabe gestellt hatten, sind der damalige Stadtälteste Dr. Hermann Muth und der damalige Vorsitzende der Vereinigung der Freunde Fuldas,
Herr Josef Schneider, zu nennen.

Die förmliche Gründung der Fuldischen Stiftervereinigung wurde aber erst am 12. März 1968 vollzogen. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Josef Hans Sauer gewählt. Für Erwerbungen im Sinne des Vereinszwecks wurde ein Kuratorium eingesetzt, zu dessen Vorsitzenden damals
Dr. Hermann Muth und Dr. Helmut Schäfer gewählt wurden.

Seit Gründung der Fuldischen Stiftervereinigung hat diese zahlreiche wichtige Erwerbungen für das Vonderau Museum finanziert.

Eintritt frei!

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Ausstellungen 2006

Leitmeritz - 60 Jahre Vertreibung

9. September bis 22. Oktober 2006

Fast 14 Millionen Deutsche, die infolge des 2.Weltkriegs in den Ostgebieten ihre Heimat verließen oder nach Beendigung der Kriegshandlungen zwangsweise verlassen mussten, stellten sicher eine der größten Herausforderungen im Nachkriegsdeutschland dar. Die Stadt, aber auch der Landkreis Fulda haben mit der Aufnahme und Integration von vielen Tausenden Neubürgern eine großartige Leistung erbracht. Es waren vor allem die mit einem der zahlreichen Massentransporte am 6. September 1946 in Fulda angekommenen 1.200 Sudetendeutschen aus Leitmeritz, die im öffentlichen Leben der Stadt Fulda sich durch ihre kulturellen Aktivitäten besonders auszeichneten und letztlich ihrer neuen Heimatstadt Fulda zur Partnerschaft mit dem nun tschechischen Litomerice verholfen haben.
Die kleine Gedächtnisausstellung versucht in drei Abschnitten das Thema zu umreißen. Am Anfang steht ein Ereignis aus der Geschichte der Vertreibung, die Ankunft des Zuges aus Leitmeritz in Fulda. Im nächsten Abschnitt steht im Zentrum der Betrachtung der Lebensraum der vertriebenen Deutschen, die Stadt Leitmeritz mit einem kurzen Abriss ihrer fast 800jährigen Geschichte und einem Einblick in ihre Gesellschaft aus der Zeit vor dem 2.Weltkrieg. Mit Hilfe von Kurzbiografien werden prominente Bürger aus Politik, Kultur und Wirtschaft vorgestellt.
Am Ende der Betrachtung steht der Beitrag der Vertriebenen zur Entwicklung der Stadt Fulda in der Nachkriegszeit, der im besonderen an erfolgreichen „Transfers", aber vielmehr noch an Neugründungen von Unternehmen durch die in Fulda heimisch gewordenen Vertriebenen exemplifiziert wird.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Fuldaer Freundeskreis Leitmeritz, dem Heimatmuseum Leitmeritz in Fulda und dem Regionalmuseum Leitmeritz (Okresni vlastivedne Muzeum Litomerice) entstanden.
Die Ausstellung wird gleichzeitig mit einer Wanderschau des Dresdener Brücke-Instituts gGmbH „Kde domov muj ... - Wo ist meine Heimat …" präsentiert.

Die Ausstellung wird eröffnet durch Oberbürgermeister Gerhard Möller mit musikalischer Begleitung durch das Kammerorchester der Jugend aus Fulda und Cantica bohemica aus Leitmeritz. Den Fachvortrag zur Ausstellung hält ein Vertreter von „Brücke/Most" aus Dresden.
Für das umfangreiche Begleitprogramm zur Ausstellung mit Konzerten, Vorträgen, Lesungen, Podiumsdiskussion, Filmvorführungen, vhs-Sprach- und Kochkursen sowie Exkursionen erscheint ein separater Veranstaltungsflyer. Download des Veranstaltungsflyer als pdf-Datei

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Kde domov muj... - Wo ist meine Heimat ...

9. September bis 22. Oktober 2006

Die Wanderausstellung der Brücke/Most-Stiftung präsentiert die deutsch-tschechische Geschichte unter dem besonderen Blickwinkel von Gemeinsamkeiten bis in die Gegenwart. Auf 60 Ausstellungstafeln wird die deutsch-tschechische Symbiose in Literatur, Musik und Bildender Kunst sowie in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dargestellt. Die kulturelle Leistung der jüdischen Bevölkerung, die lange Zeit bis zu ihrer Vernichtung Mittler zwischen Tschechen und Deutschen in den böhmischen Ländern war, wird besonders gewürdigt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Persönlichkeiten, die sich auf beiden Seiten dem Nationalismus widersetzten und »Brückenbauer« zwischen Deutschen und Tschechen wurden. Sie waren Grenzgänger zwischen den Kulturen. Es ist das wesentliche Ziel der Ausstellung, diese Tradition bewusst zu machen und in die Zukunft fortzuführen in einem Europa, in dem Tschechen und Deutsche gleichberechtigte Partner und gute Nachbarn sind.

Die Brücke/Most-Stiftung wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik und den anderen ostmitteleuropäischen Reformstaaten zu unterstützen und zu fördern.

Die Ausstellung wird eröffnet durch Oberbürgermeister Gerhard Möller mit musikalischer Begleitung durch das Kammerorchester der Jugend aus Fulda und Cantica bohemica aus Leitmeritz. Den Fachvortrag zur Ausstellung hält ein Vertreter von „Brücke/Most" aus Dresden.

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Sammlung Bernhard und Romy Fahr - Mittelalterliche Bildwerke

21. Oktober bis 12. November 2006

Der bekannte Fuldaer Apotheker Bernhard Fahr (1907-1982) hat seit Ende des 2. Weltkrieges eine bedeutende Sammlung sakraler Kunst zusammengetragen.

Besonderes Interesse dürften vor allem die aus dem Fuldaer Land stammenden sakralen Bildwerke des Mittelalters, wie eine ca. 82 cm große Holzskulptur des thronenden Erzbischofs Bonifatius (Fulda, um 1330) oder die anmutige Muttergottes mit Kind (Fulda, um 1480-90) erfahren, aber auch zahlreiche weitere nach Fulda lokalisierte Plastiken.

Nachdem die Erben des Ehepaars das Auktionshaus Nagel mit der Versteigerung der Sammlung beauftragt haben, bekommt das Vonderau Museum durch den Auktionator die einmalige Gelegenheit, die bedeutendsten Objekte dem Publikum in Fulda zu präsentieren, bevor der gesamte Bestand am
6. Dezember 2006 in Stuttgart versteigert wird.

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Querschnitt 2006
Ausstellung des Fuldaer Kunstvereins e. V.

27. Oktober bis 26. November 2006

Wie in den vergangenen Jahren wird wieder die bereits traditionelle Querschnitt-Ausstellung des Kunstvereins Fulda e.V., der die überwiegende Zahl der künstlerisch Tätigen in Fulda und Umgebung vereinigt, gezeigt. Sie präsentiert daher in einem repräsentativen Querschnitt das künstlerische und kunsthandwerkliche Schaffen in der Region Fulda.

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Weihnachtsausstellung „Zucker“

2. Dezember 2006 bis 7. Januar 2007

Was heute in jedem Haushalt selbstverständlich ist, war lange Zeit ein begehrtes Luxusgut für die Reichen: Zucker. Obwohl Zuckerrohr schon ab etwa 1500 weltweit auf Plantagen angebaut wurde, blieb Zucker ein Luxusgut. Erst durch die weitflächige industrielle Verarbeitung von Zuckerrüben wurde Zucker ab etwa 1850 langsam für breitere Kreise der Bevölkerung erschwinglich.

Bereits als 8-Jähriger begann er, bunt verpackte Zuckerwürfel zu sammeln. Diese Zuckerwürfel waren nicht nur Werbeträger für Cafés, Gaststätten und Hotels, sondern auch für Banken, Baustoffe, Kaffee-Sorten, Möbelhäuser, Versicherungen und Waschmittel.
Als die Zuckerwürfel von Zucker in Tütchen abgelöst wurden, sammelte er Zuckertütchen aus Fulda, Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Mittlerweile hat Pfarrer Peter Sachs aus Schlitz, Nieder-Stoll, seine Sammlung durch Objekte rund um den Zucker mit Gerätschaften, Dosen, Geschirr, Werbeschildern aus Email sowie Werbe-Postkarten erweitert.

Eintritt frei

Mit seiner Sammlung wird sowohl eine kleine Kulturgeschichte des Zuckers präsentiert als auch eine kleine Geschichte der Werbung auf Zucker, mit Zucker und für Zucker.

Sonntagsführungen:
03. Dezember 2006 um 15.00 Uhr
17. Dezember 2006 um 11.00 Uhr
Treffpunkt: Museumsfoyer
Referent: Pfarrer Peter Sachs

Ausstellungen 1948 bis 2004

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